Pommern 1945 - Gerd Brehm

Wir zahlten für Hitlers Hybris

Zeitzeugenberichte vom Kriegsende 1945

Panzergrabenbau im Herbst 1944 in Ostpommern - Flucht 1945

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Maikäfer flieg. Dein Vater ist im Krieg. Die Mutter ist im Pommerland, Pommerland ist abgebrannt. Maikäfer flieg.

 

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  Band 15 - Band 15

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  herausgegeben von Jürgen Ruszkowski,   Nagelshof 25,  D-22559 Hamburg Rissen

Ein Beitrag der gelben Buchreihe "Zeitzeugen-des-Alltags" von Jürgen Ruszkowski

Band 15 in der Reihe „Zeitzeugen des Alltags“

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Zeitzeugenberichte vom Kriegsende 1945

Nach 60 Jahren unvergessen

herausgegeben von Jürgen Ruszkowski

Wir zahlten für Hitlers Hybris

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Inhalt des Buches -

Innentitelblatt 1

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Verfassers

Prolog zum Thema Kriegsende 1945 Text: siehe unten!

Schanzarbeiten-Osteinsatz im Herbst 1944 - Flucht

Gerd Brehm - http://www.Christinenberg.de (teilweise) Text: siehe unten!

Ostpreußen 1945

Jürgen Aschmotat †

Flucht mit Pferd und Wagen von Romitten bis Lübeck

Helene Krause geb. Liedtke † -

Als Kind im Bombenkrieg und Flucht aus Pommern

Marianne Pletzer † -

Flucht per Treck aus Zoldekow/Hinterpommern

Friedrich Meyer †

Flucht aus Köslin über Kolberg und die Ostsee

Monica Maria Mieck

Flucht der Familie Guth aus Lüttmannshagen/Pommern

Flucht in letzter Minute aus Hammer/Hinterpommern

Henrik Stroede

Flucht aus Dischenhagen/Hinterpommern

Jürgen Ruszkowski

Flucht aus Rörchen/Hinterpommern

Ursel Jahn, geb. Tanck - http://www.Christinenberg.de

Flucht aus Gnesen 13 5

Karlheinz Franke

Zwölf Jahre Zwangsarbeit unter Russen und Polen

Ilse Frerichs

In der Falle in Hammer/Hinterpommern März 1945

Bauer Otto Falck † aus Hammer, Kreis Cammin

Ich war erst zehn – Ostpommern ab März 1945

Karl Radde

Kriegsende in Groß-Tuchen/Hinterpommern

Paul Biastoch †

Einmarsch der Roten Armee und Vertreibung

Heinz Kautz

Fluchtversuch - Vertreibung Pommern 1945

Erika Wenzlaff, geb. Pecker †

Ich war kaum fünf! - Vertreibung aus Großtuchen
Heinz Radde -

Flucht- und Vertreibung aus Christinenberg

Georg Meilahn (1953) - http://www.Christinenberg.de

Mai 1945 in Rörchen/Pommern

Hedwig Goetsch - http://www.Christinenberg.de

Christinenberg/Pommern

Ulrich Reinke - http://www.Christinenberg.de

Mit 16 Volkssturm und Gefangenschaft

Kurt Küther

Völschendorf 1945-46

Roland Krause † -

Kriegsende 1945 in Bremen

Otto Bretschneider †

Kriegsende 1945 in Schwerin (Mecklenburg)

Elisabeth Wellingerhof

Kriegsende 1945 in Graal-Müritz (Meckl)

Maria-Eva von Nerling † -

Endstation Sedanplatz in Grevesmühlen

Jochen Esdohr

Bomben auf Dresden im Februar 1945

Lothar Metzger - http://www.uni-ulm.de/LiLL/3.0/D/zeit/metzger.htm

Kindheitserinnerungen an das Kriegsende in Schlesien

Ulf Porrmann

Vertreibung aus Schlesien 1946

Frau Gerda Süßmann, geb. Niepold

http://www.kreis-reichenbach.de/Seite1/dokumente/dokumente.html

Vertreibung aus Schlesien 1946

Erna Weiland, geb. Schmidt

http://www.kreis-reichenbach.de/Seite1/dokumente/dokumente.html

Amerikanische Kriegsgefangenschaft 1945

Dr. Horst Fenge

Kriegsende als Seemann an Bord

Hans Borgwardt -

Sanitätssoldat am Kriegsende 1945

Hugo Wietholz †

insgesamt 280 Seiten

Die unter 65jährigen Deutschen kennen Krieg und Kriegsende nicht mehr aus eigenem Erleben. Doch traumatische Kindheits- und Jugenderinnerungen werden viele über 70jährige „wohl bis ans Lebensende verfolgen“. Als Zeitzeugen haben sie den jüngeren Generationen zu übermitteln, was Krieg und Hass zwischen den Völkern an zerstörerischen Kräften bis in das Einzelschicksal hinein bewirken.

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Prolog zum Thema Kriegsende 1945

Im Frühjahr 1945 kam der von Hitler angezettelte böse Krieg an sein bitteres Ende und brachte das Elend, das man vorher anderen Völkern bereitet hatte, mit aller Gewalt über die Deutschen. Die Rache der Sieger war schrecklich.

Nicht nur bei den Russen hatte die beim deutschen Rückzug betriebene Taktik „Verbrannte Erde“ Wut und Rache den Deutschen gegenüber ausgelöst. Die Deutschen hatten ab 1941 die russischen Kriegsgefangenen als „Untermenschen” zu Zehntausenden verrecken lassen. Von Stalingrad bis an den Bug waren die Rotarmisten über die Leichen ihrer russischen Brüder hinweggeschritten. - Auch die Polen rächten sich in den ihnen 1945 als Ersatz für die im Osten nach dem Hitler-
Stalin-Pakt 1939 von der Sowjetunion einverleibten Landesteile nun zugeteilten deutschen Ostgebieten an den Deutschen, was ihnen die Deutschen seit 1939 angetan hatten.
Himmler am 22. August 1939: „Polen wird von der Landkarte der Nationen verschwinden. Was im rückwärtigen Heeresgebiet passiert, wird vermutlich nicht die Zustimmung der Generalität finden. Deshalb soll die Armee nicht an der Liquidierung der polnischen Berufssoldaten und der Juden beteiligt werden. Dies wird Aufgabe der SS sein...” Die SS habe ... grundsätzliche Aufgaben zu erfüllen: Sie hat sicherzustellen, dass Polen niemals wieder aufersteht. Deshalb muss der polnische Adel, die polnische Intelligenz vom Lehrer bis zum Wissenschaftler ausgerottet werden. Zugleich sollten die Polen auf den Stand von Heloten, von Untermenschen zurückgeführt werden. Sie hat sofort Vorausmaßnahmen gegen die drei Millionen polnischen Juden zu ergreifen.(André Brissaud: „Canaris“) „Nach Himmlers, Bormanns und Greisers Plänen sollten nur diejenigen Polen im Warthegau und polnischen Generalgouvernement bleiben dürfen, die untergeordnete Arbeit verrichteten. Sie sollten ohne Schulbildung bleiben und als Menschen zweiter Klasse beachtet und behandelt werden. Und so war es geschehen... Die Austreibung der Polen war in der ersten Zeit brutal gewesen, rücksichtslos, überstürzt, ohne Bedacht auf Menschlichkeit und Menschenleben; durchgeführt oder geleitet von landesfremden SS-Kommandos...“ (Jürgen Thorwald: “Die große Flucht”). Kein Wunder, dass in Russen, Polen und Tschechen bei Kriegsende ein ungehemmter Revanchismus den Deutschen gegenüber wütete. Verbrechen wurden also auf beiden Seiten verübt. - Aber nicht nur die Schuldigen zahlten!

Das Drama hatte bereits 1914 mit der Entfesselung eines industrialisierten Krieges im romantisch-pubertären Rausch eines halbstarken Männlichkeitswahns begonnen. Der Zweite Weltkrieg wird von vielen Historikern als Fortsetzung des Krieges von 1914/18 angesehen. Das „Friedensdiktat“ von Versailles legte den Keim zum zweiten Teil des Weltkrieges mit seinen noch weitaus dramatischeren Folgen für Deutschland. Das aus Versailles resultierende wirtschaftliche und parteipolitische Chaos im Deutschland von Weimar führte dazu, dass die Partei des Adolf Hitler an die Macht kam, die diese durch demokratische Wahl errungene Macht dann skrupellos missbrauchte und das deutsche Volk nach anfänglichem Siegesglanz in große moralische Schuld und in die bitterste Not seit dem 30jährigen Krieg führte.

Der von Sozialisten und Liberalen als Erzreaktionär gesehne Reichsgründer Otto von Bismarck war durchaus kein Friedensengel und auch kein Freund der Polen. Er scheute vor Kriegen nicht zurück, war jedoch zu einem klugen und vorsichtigen Außenpolitiker geworden, der immer vor Zweifrontenkriegen gewarnt und Deutschlands empfindliche Lage zwischen den anderen europäischen Großmächten realistisch einkalkuliert und ausbalanciert hatte. Das Deutsche Reich hatte unter seiner Kanzlerschaft die größte Ausdehnung erreicht, die große Landesteile mit polnisch-deutscher, französisch-deutscher und dänisch-deutscher Mischbevölkerung umfasste. Alle diese Gebiete verlor das Deutsche Reich nach dem missglückten Abenteuer des Ersten Weltkrieges. Die Verluste an Menschen, die Kriegszerstörungen, die deutschen Gebietsverluste und die Nachkriegsnot nach 1918 waren bitter, jedoch gegenüber denen nach 1945 von weitaus geringerem Umfang.

Christian Graf von Krockow zitiert in seiner Bismarck-Biographie den französischen Publizisten Ernest Friedrich Strauß. Bereits bei der Annexion des ursprünglich deutschvölkischen Elsass-Lothringen nach dem Sieg der Deutschen über Frankreich von 1871 habe dieser die Deutschen gewarnt: „...diese Politik wird euch zum Verhängnis werden. Die vergleichende Philosophie, die ihr geschaffen und zu Unrecht auf das Feld der Politik übertragen habt, wird euch übel mitspielen. Die Slawen werden sich dafür begeistern; ... wie könnt ihr glauben, die Slawen würden euch nicht zufügen, was ihr andern antut? ... Wenn eines Tages die Slawen Anspruch auf das eigentliche Preußen, auf Pommern, Schlesien und Berlin erheben werden, und zwar deswegen, weil alle diese Namen slawischen Ursprungs sind, wenn sie an Elbe und Oder das tun, was ihr an der Mosel getan habt, wenn sie auf der Karte den Finger auf die wendischen und obotritischen Dörfer legen, was werdet ihr dann zu sagen haben? Nation ist nicht gleich Rasse.“

Die Nationalsozialisten waren nicht zufrieden mit ihren Erfolgen bei der Korrektur der schlimmsten Auswirkungen des Friedensdiktats von Versailles. Hitlers Gier nach „Lebensraum“ im Osten, sein Rassenwahn und seine Herrenmenschenideologie führten das deutsche Volk ins Verderben. Wie schnell waren seine Ängste vom „Volk ohne Raum“ nach wenigen Jahrzehnten überlebt. Heute ist das viel kleinere Deutschland eher ein Raum ohne Volk, in dem die durch eine Hormonpille hervorgerufene ungesunde Bevölkerungsstruktur nur durch Einwanderung von außen zu lösen zu sein scheint.

Viele waren dem Rattenfänger aus Braunau auf den Leim gegangen und seinen teuflischen Parolen blind gefolgt, waren zu seinen „willigen Vollstreckern“ geworden. Doch Gottes Mühlen mahlten – langsam, aber sicher. Wie heißt es doch schon im 73. Psalm des alten Buches der Juden und Christen, das unsere europäische Kultur so wesentlich prägte?: „...ihr Herz quillt über von bösen Plänen, ihre Reden sind voll Spott und Verleumdung, sie machen große Worte, um die Leute einzuschüchtern, ihr aufgerissenes Maul reicht an den Himmel, ihre böse Zunge schleift über die Erde. Darum laufen ihnen die Leute nach und können nicht genug bekommen von ihrem Geschwätz... Über Gottes Gebote setzen sie sich hinweg. Sie häufen Macht und Reichtum, und keiner hindert sie... Ich mühte mich ab, das alles zu verstehen, aber es war mir zu schwer... Da erkannte ich, wie es mit ihnen ausgeht: Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden; Du verblendest sie, damit sie stürzen. Ganz plötzlich ist es mit ihnen aus. Sie nehmen ein Ende mit Schrecken.“

Von Anfang der Nazi-Diktatur an gab es aber auch in Deutschland weitsichtige kritische Geister, die das chaotische Ende der Abenteuer eines Adolf Hitler voraussahen. General Beck war deren einer. Er meinte 1937 gegenüber Admiral Canaris: „Der Bann, den Hitler auf das deutsche Volk ausübt, müsste gebrochen werden.“ Canaris entgegnete: „Das ist leichter gesagt als getan... Die öffentliche Meinung ist mit überwältigender Mehrheit auf der Seite Hitlers. Wie kann man dem deutschen Volk, das vom Frieden beseelt ist, klarmachen, dass die Pläne Hitlers das deutsche Volk auf die Schlachtbank führen? ... Da bleibt also, so werden Sie mir sagen, noch die Wehrmacht. Ich bin skeptisch.“ 1938 äußerte General Beck: „Es stehen hier letzte Entscheidungen über den Bestand der Nation auf dem Spiel. Die Geschichte wird diese Führer [der Wehrmacht] mit einer Blutschuld belasten, wenn sie nicht nach ihrem fachlichen und staatspolitischen Wissen und Gewissen handeln. Ihr soldatischer Gehorsam hat dort eine Grenze, wo ihr Wissen, ihr Gewissen und ihre Verantwortung die Ausführung eines Befehls verbietet. Finden die militärischen Führer aber kein Gehör für ihre Warnungen und Ratschläge, dann haben sie vor dem Volk und vor der Geschichte das Recht und die Pflicht, von ihren Ämtern zurückzutreten. Tun sie das geschlossen, so ist ein Krieg unmöglich, und das Vaterland ist vor dem Untergang bewahrt...“ Hans Oster 1938 über die militärischen Führer: „Sie sind unbelehrbar! Nur um „Emil“  (Hitler) gegenüber nicht ungehorsam zu sein, lassen sie sich auf die Schlachtbank führen und sind, soweit notwendig, bereit, Millionen junger Deutscher, das ganze deutsche Volk, mit in dieses Blutbad hineinzuziehen.“ (André Brissaud: „Canaris“) - Wer sich offen gegen die Nazis äußerte, wurde sofort kaltgestellt. „In einer Diktatur ist ein aktiver Widerstand nur durch solche Leute möglich, die den Anschein erwecken, Anhänger dieses Systems zu sein.“ (Heisenberg) Es gab auch immer wieder konkrete Bemühungen bestimmter militärischer Kreise, diesen Hitler zu beseitigen, bevor er Deutschland in das von ihnen schon früh befürchtete Chaos stürzen würde. Männer, wie der Major und spätere General Hans Oster, Hans von Dohnanyi, Dietrich Bonhoeffer, die unter dem Schutz des Admirals Wilhelm Canaris in der von ihm befehligten militärischen Abwehrzentrale gegen Hitler beiteten, hatten längst vor dem 20. Juli 1944 versucht, Hitler durch ein Attentat zu entmachten, dem zermalmenden „Rad in die Speichen zu fallen“, aber alle ihre Bemühungen scheiterten immer wieder. So sollte dieser verbrecherische Diktator und sein Gefolge das teuflische Werk der Zerstörung über ganz Europa bis zum bitteren Ende fortführen, bis – wie man immer wieder gesungen hatte - „alles in Scherben“ fiel.

Hitlers Größenwahn und Hybris bezahlten die Völker Europas, insbesondere die Angehörigen des deutschen Volkes selber, mit persönlichen, teils verheerenden Schicksalsschlägen, die bei nicht wenigen für Jahre und Jahrzehnte traumatische Schäden in ihrer Seele hinterließen. Die Schrecken, die die Deutschen über andere Völker gebracht hatten, kamen mit alttestamentarischer Rache auf sie zurück:
„Siehe, sie halten des Herren Wort für einen Spott und wollen es nicht... Siehe, ich will ein Unglück über dies Volk bringen, ihren verdienten Lohn, darum, dass sie auf meine Worte nicht achten und mein Gesetz verwerfen... Ihre Häuser sollen den Fremden zuteil werden, samt den Äckern und Weibern... Siehe, es wird ein Volk kommen von Mitternacht und ein großes Volk wird sich erregen vom Ende der Erde, die Bogen und Lanze führen. Es ist grausam und ohne Barmherzigkeit; sie brausen daher, wie ein ungestümes Meer und reiten auf Rossen, gerüstet wie Kriegsleute, wider dich. Wenn wir von ihnen hören werden, so werden uns die Fäuste sinken, es wird uns angst und weh werden.“ (Jeremia 6) „Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Jeder wird ernten, was er gesät hat.“ (Galater 6,7) „Ihr werdet mit dem selben Maß gemessen werden, das ihr bei anderen anlegt.“ (Lukas 6,38) - Die Hybris, der Übermut gegenüber dem Schicksal, galt bei den alten Griechen als strafwürdig. Wer im Übermut und Maßlosigkeit die Grenzen für Maß und Harmonie überschritt, zog sich den Zorn der olympischen Götter zu.

Hitlers aggressiver verbrecherischer Rassen- und Größenwahn mit seiner Annexion der Tschechoslowakei und den Überfällen 1939 auf Polen und 1941 auf die Sowjetunion, führte endlich zum Verlust großer, seit etwa dem 11. Jahrhundert von Deutschen besiedelter, kultivierter und kulturell geprägter Gebiete östlich von Oder und Neiße und zur brutalen Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus jenen Gebieten. Die deutsche Zivilbevölkerung in den zerbombten Großstädten und den östlichen Provinzen musste die Suppe auslöffeln, die die nationalsozialistische Führung dem deutschen Volk eingebrockt hatte.

In den letzten Kriegsmonaten flüchteten mehr als 16 Millionen Menschen allein aus Ostpreußen, aus Danzig, Memel- und Sudetenland, Schlesien, Pommern sowie anderen Gegenden, in denen seit Generationen Deutsche gelebt hatten.

Durch die Flucht, durch Misshandlungen, Hunger, Kälte und Erschöpfung oder Erschießen kamen geschätzt 2,5 Mio. Deutsche ums Leben. 3 Mio. Frauen wurden vergewaltigt ). Nicht nur Soldaten kamen in Kriegsgefangenschaft, auch Zivilisten wurden zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert, so, wie die Nazis zuvor die polnischen, ukrainischen und russischen „Ostarbeiter“ nach Deutschland geholt hatten:

„Die seit geraumer Zeit geplante Verschleppung der deutschen Zivilpersonen begann im Monat Februar 1945; in geringerem Umfang jedoch auch schon Ende Januar. Im März 1945 erreichte die Verschleppung ihren Höhepunkt. In der Regel wurden alle Männer bis zu 60 Jahren erfasst. Dort, wo es nur wenig Menschen gab, wurden auch Frauen verschleppt. Die Verschleppungslager, die von den einzelnen sowjetischen Heeresgruppen eingerichtet wurden, waren Stätten furchtbaren Grauens. Ohne Verpflegung, auf tagelangen Fußmärschen bei bitterer Kälte, wurden die Kolonnen der Zwangsarbeiter zusammengetrieben. Infolge Hunger und Krankheit starben in den Lagern Tausende. In regelmäßigen Abständen fuhren die Verschleppungszüge ab, die durchschnittlich je 2.000 Menschen, zusammengepfercht in wenigen Waggons, auf drei- bis sechswöchigen Fahrten bis an das Eismeer, in den Kaukasus, nach Turkmenien, vorwiegend in den Ural und das Donez- und Dongebiet führten. Die Sterblichkeitsziffern auf den Transporten lag vielfach bei 10 %. Es wurden insgesamt 350.000 Ostdeutsche verschleppt, von denen bis 125.000 bereits in den Lagern und schließlich auf den Transporten verstarben.“ (Dr. H. E. Jahn: „Pommersche Passion“, Ernst Gerdes Verlag 1964)

Vom Deutschen Reich wurden nach dem zweiten Weltkrieg mehr als 114.000 Quadratkilometer Land annektiert und in polnische und sowjetische Verwaltung übergeben, die deutsche Bevölkerung nach Westen vertrieben, soweit sie nicht hatte flüchten können. Jahrhundertlange deutsche Siedlungsgebiete auf tschechischem oder urpolnischem Gebiet wurden ethnisch gesäubert.

Die sowjetischen Truppen gingen in den frisch eroberten Gebieten brutal und ohne Rücksicht auf die deutsche Zivilbevölkerung vor. Mag. Rolf-Josef Eibicht: „Es zeigte sich auch bald, dass sich hier nicht die Mordgesinnung einzelner Truppenteile ausgetobt hatte, sondern dass hier grausame Verbrechen mit Wissen und Willen der sowjetischen politischen und militärischen Führung begangen worden waren. Bei den in den Kämpfen gefallenen sowjetischen Soldaten fand man blassbläuliche Handzettel in der Größe etwa eines Briefumschlags, die einen Aufruf des kommunistischen Schriftstellers Ilja Ehrenburg mit folgendem Text enthielten: »Tötet, tötet! Es gibt nichts, was an den Deutschen unschuldig ist, die Lebenden nicht und die Ungeborenen nicht! Folgt der Weisung des Genossen Stalin und zerstampft für immer das faschistische Tier in seiner Höhle. Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen. Nehmt sie als rechtmäßige Beute. Tötet, ihr tapferen, vorwärtsstürmenden Rotarmisten!«“

„Viele Flüchtlinge aus Ost- und Westpreußen haben sich durch die relativ friedlichen Verhältnisse, die in Danzig und Pommern noch während des Februar 1945 herrschten, verleiten lassen, in diesen Gebieten zu bleiben. Noch mehr gilt das für die einheimische Bevölkerung, von der nur sehr geringe Teile die noch bestehenden Verbindungen nach dem Westen benutzten, um mit der Bahn, zu Schiff oder im Treck in die Gebiete westlich der Oder zu gelangen. Erschwerend wirkte in dieser Beziehung, dass für ganz Pommern und das nördliche Westpreußen die Flucht der Bevölkerung von den Parteibehörden ausdrücklich verboten und teilweise sogar den aus dem Osten kommenden Trecks die Weiterfahrt in Pommern untersagt wurde. Infolgedessen hatte Anfang März, als der russische Großangriff auf Ostpommern und Danzig begann, die Bevölkerung dieser Gebiete keineswegs abgenommen, sondern war durch den Zuzug von Flüchtlingen noch um einige Hunderttausende vermehrt worden. Noch mindestens 2.5 Millionen Deutsche, davon über 25 Prozent Flüchtlinge, befanden sich im nördlichen Teil Westpreußens, im Raum um Danzig und in Ostpommern, und nur ein geringer Teil von ihnen vermochte nach Beginn des russischen Angriffs in den ersten Märztagen nach Westen über die Oder zu gelangen. Insgesamt lebten in Ostpommern und im Reichsgau Danzig-Westpreußen über 3 Millionen Deutsche, davon rund 900.000 in den Gebieten, die bis Ende Januar 1945 von russischen Truppen besetzt waren. Rechnet man, dass ca. 2-300.000 Flüchtlinge aus Ostpreußen, dem östlichen und südlichen Teil Westpreußens, dem Warthegau und den südlichen Kreisen Pommerns sich in dem während des Monats Februar noch unbesetzten Gebiet um Danzig und in Ostpommern aufhielten, so ergibt sich die Zahl von 2,5 Millionen als Mindestzahl für die Anfang März im unbesetzten Teil Pommerns und Danzig-Westpreußens befindlichen Deutschen.“

Hier einige Zitate aus dem lesenswerten Buch von Helmut Lindenblatt: Pommern 1945 - Eines der letzten Kapitel in der Geschichte vom Untergang des Dritten Reiches, – ISBN 3-7921-0286-2 - 1984/1993 im Verlag Gerhard Rautenberg, Leer:

„Die sowjetischen Verbände waren aus ihren Brückenköpfen an der Weichsel am 12. Januar auch zum Vormarsch Richtung Oder angetreten und hatten den Strom am 31. Januar bei Frankfurt und Küstrin erreicht, wobei sie etwa 600 Kilometer vorgestoßen waren. Die bereits an der Weichsel schwer angeschlagenen deutschen Truppen konnten diesen Angriff nur wenig verzögern. Dementsprechend fielen in diesem Gebiet besonders viele Deutsche in sowjetische Hand, somit war die Zahl der im Warthegau und im östlich der Oder gelegenen Teil der Mark Brandenburg ermordeten Deutschen besonders hoch. In Ostbrandenburg wurden 35 Prozent der Bevölkerung umgebracht. Jeder vierte Pommer musste sterben.

Der sowjetische Vormarsch endete zunächst an der Oder, weil die Führung der Roten Armee ihre Kräfte für den Angriff auf Berlin neu gruppieren, Reserven heranfahren und die nördlichen und südlichen Flanken in Pommern und Schlesien sichern wollte. Sie richtete ihre Operationen von da ab verstärkt nach Norden, wo ganz Ostpommern zunächst fast völlig unverteidigt war. Es gelang nur mit großer Mühe, diese Frontlücke notdürftig zu schließen. Zu einer der beiden deutschen Armeen, die eine von der Oder bis zur Weichsel reichende Verteidigungslinie bildeten, gehörten nur fünf reguläre deutsche Divisionen. In der Mehrzahl bestand sie aus nichtdeutschen Freiwilligen-Divisionen der Waffen-SS: Skandinaviern der Panzer-Grenadier-Division Nordland, Walloniern der Panzer-Grenadier-Division Wallonie, Holländern der Panzer-Grenadier-Division-Nederland. Im östlichen Teil Pommern wurde die französische SS-
Freiwilligen-Division Charlemagne eingesetzt.

In den letzten Februartagen begannen die sowjetischen Armeen - unterstützt von der 1. polnischen Armee - gleichzeitig in Westpreußen und in Ostpommern ihre entscheidenden Angriffe zur Gewinnung der Ostseeküste und zur Besetzung des Landes zwischen dem Unterlauf der Weichsel und dem Unterlauf der Oder. Von Süden nach Norden wurde innerhalb von knapp 14 Tagen ganz Ostpommern in Besitz genommen. Die zwei Hauptstöße der sowjetischen Truppen im Raum Ostpommerns führten einerseits aus dem Raum Friedeberg - Arnswalde nach der Odermündung bei Stettin und weiter nordwärts zur Ostseeküste bei Cammin und andererseits aus dem Raum Schneidemühl - Deutsch-Krone über Neustettin, Bublitz nach der Ostseeküste östlich Köslin. Beide Ziele wurden in kürzester Zeit erreicht, und damit entstand eine für die flüchtende Bevölkerung Pommerns fast aussichtslose Lage. Schon am 1. März standen russische Truppen östlich Köslin an der Ostseeküste, wodurch Ostpommern in zwei Teile gespalten und für alle östlich der Linie Neustettin - Köslin liegenden Kreise die Landverbindung nach Westen abgeschnitten war...

In Kolberg befanden sich etwa 70.000 Zivilisten. Die Stadt wurde von polnischen und sowjetischen Verbänden ununterbrochen angegriffen und ihr Verteidigungsraum immer mehr zusammengedrängt. Er lag unter unaufhörlichem Beschuss der feindlichen Artillerie. Aber trotz hoher Ausfälle verteidigte die schwache deutsche Besatzung Kolberg, um den Abtransport der Flüchtlinge zu ermöglichen, für den Schiffsraum zunächst noch nicht zur Verfügung stand. Erst in der Nacht vom 17. zum 18. März war die Evakuierung der letzten Zivilisten und Soldaten über See möglich. Als die Polen und Sowjets am 18. März in die Ruinen der Stadt eindrangen, waren alle Zivilisten, Verwundeten und noch kampffähigen Soldaten, insgesamt etwa 75.000 Menschen, eingeschifft worden.“

Dr. H. E. Jahn: „Pommersche Passion“, Ernst Gerdes Verlag 1964: „Von der Gesamtzahl der pommerschen Bevölkerung fielen beim Einmarsch der Roten Armee etwa 50 % in die Hände der Sowjets. Es ist festgestellt worden, dass von allen deutschen Ostprovinzen jenseits von Oder und Neiße die planmäßig von den Sowjets angelegten Brände, Zerstörungen usw. in Pommern den größten Schaden hervorgerufen haben... Polen und Russen entluden ihren angestauten Hass in Racheakten über die ihnen ausgelieferten Deutschen in Vergeltungsmaßnahmen, wie sie kaum wiederzugeben sind. Sie alle, ob Mann, Frau oder Kind jeglichen Alters und Standes waren ‚Kapitalisti’ und ‚Faschisti’, die ausgelöscht werden müssten. Wehe dem, der in ihre Hände fiel und sich nicht rechtzeitig hatte davon machen können. Besonders schlimm erging es den alten Leuten, die die Strapazen nicht durchstehen konnten und am Wege liegen blieben. Die letzten Habseligkeiten wurden ihnen genommen, mancher rettete nur sein nacktes Leben. Viele machten ihrem Leben ein Ende, weil sie keinen Ausweg mehr sahen oder ihnen die Kräfte versagten angesichts der Ausweglosigkeit, ein Letztes zu wagen. Nicht zu reden von den Vergewaltigungen, denen sich Frauen und Mädchen unausgesetzt ausgeliefert sahen.“

Die Niederlage Deutschlands 1945 wurde von vielen Deutschen als Gottesgericht angesehen und das Wort des Propheten Jesaja für sich selbst verstanden: „Weh euch, ihr verbrecherisches und schuldbeladnes Volk! ... Euer Land ist verwüstet, eure Städte sind verbrannt; Fremde verzehren vor euren Augen die Ernte von euren Feldern.“

Weil sich kaum ein heutiger Deutscher unter 70 noch an das Kriegsende oder die ehemaligen deutschen Ostprovinzen persönlich erinnern kann, sollte dieser grauenvolle Teil deutscher Zeitgeschichte nicht in Vergessenheit geraten oder tabuisiert werden, sondern uns für die Zukunft mahnen.

Mehr noch als alle objektiven Fakten spiegeln die in diesem Buch vorgestellten persönlichen Erlebnisberichte betroffener Menschen das ganze Ausmaß der Katastrophe von 1945 wider. Bringen wir uns immer wieder in Erinnerung, was die Zeitzeugen uns mahnend mit ihren Berichten vermitteln: Keine Macht den Radikalen! Keine Macht den Kriegstreibern! Kein Revanchismus! Wehret den Anfängen! Die von den Nazis angeprangerte „Dekadenz“ der Demokratien ist in aller menschelnden Politik allemal die bessere Alternative gegenüber Gewaltherrschaft und Diktatur. Nur ein tolerantes Miteinander der Völker in einem gemeinsamen Europa kann uns vor Wiederholungen solcher Verbrechen bewahren.


Panzergrabenbau im Herbst 1944 in Ostpommern

Tausende halbwüchsige Schüler, junge Mädchen und Frauen (auch Mütter von Kindern) wurden im Spätsommer und Herbst 1944 zu monatelangen Schanzarbeiten dienstverpflichtet, um Schützen- und Panzergräben auszuheben, deren Mühen und Strapazen sich letztlich beim Versuch der Abwehr der mit einer Übermacht von 7:1 bei Panzern und 20:1 bei der Artillerie, insgesamt im Verhältnis 11:1 angreifenden sowjetischen Armeen als militärisch völlig sinnlos erweisen sollten. (Siehe Jürgen Thorwald: „Die große Flucht / Es begann an der Weichsel“)

Gerd Brehm (* 1929) berichtet:

Der Einsatz begann gleich in unseren ersten Sommerferientagen 1944, nachdem wir gerade die Prüfungen zur Mittleren Reife hinter uns hatten. Für die Organisation im Bereich Gollnow war der Parteiortsgruppenleiter Fraude verantwortlich. Zusammen mit meinen besten Kameraden, Karlheinz Köhler und Horst Schwarz, Geburtsjahrgänge 1928, beide leben heute in Kanada, bestiegen wir mit unseren von daheim mitgebrachten Spaten und Marschgepäck den in Gollnow eingesetzten Eisenbahnzug in Richtung Osten. Das Ziel war uns noch unbekannt.

Nachdem wir etwa neun Stunden unterwegs waren, stiegen wir auf dem Bahnhof Schönau aus, um dann zum 4 km entfernten Gut Schönau zu marschieren, wo eine riesige Scheune als Lager für uns dienen sollte. Hier trafen wir weitere Schulfreunde, wie die Zwillingsbrüder Götz, Hermann Goetsch aus Röhrchen und Karl Herrmann, den Sohn unseres Direktors und Lateinlehrers, sowie viele andere Bekannte aus der Hitlerjugend von Christinenberg. Wir bezogen die mit Stroh ausgelegte Scheune. Jeder baute sich mit Hilfe seines Gepäcks sein eigenes Strohnest auf dem Erdboden mit Gängen dazwischen. Zuerst waren wir in der Scheune 170 Mann, später sogar ca. 500. Geführt wurde unser Lager durch einen HJ-Bannführer.

Etwa die Hälfte von uns wurde damit beschäftigt, die Bäume, die den künftig auszuhebenden Gräben im Wege standen, zu fällen und die Stubben zu roden. Dann folgten jeweils 500 Mädchen und Frauen, die die Gräben ausschaufelten. Die andere Hälfte der Jungen hatte anschließend die Grabenbefestigungen durch Faschinenbau zu erledigen. Die Faschinen dienten dazu, dass die Gräben nicht wieder zusammenfielen. In dieser Truppe hatten Horst Schwarz, Karlheinz Köhler und ich als 3-Mann-Gruppe einen solchen Ausbau-Auftrag. Die Arbeiten wurden generell durch Soldaten und Forstschutzkommandos geleitet und beaufsichtigt. Unsere Tätigkeit wurde durch uniformierte SA-Leute überwacht. Alles erfolgte von Anfang bis zum Ende in Handarbeit. Es gab keine Maschinen. Die Schützengräben waren gut mannstief und –breit und verliefen im 10-m-Zickzack mit runden Maschinengewehrnestern in kurzen Abständen. Eine bereits vorhandene Bunkerlinie wurde durch die von uns ausgehobenen Gräben miteinander verbunden. Die Wehrmacht versah diese Bunker inzwischen mit Waffen verschiedenster Art. Von einem Teil der Dienstverpflichteten wurden Panzergräben ausgehoben. Diese mussten wegen der Tiefe von etwa 4,5 m und 1 m Sohlenbreite von den Frauen in mehreren Etappen ausgeschaufelt werden, weil es nicht möglich war, die Erde aus solcher Tiefe mit einem Spatenhieb hinauszuwerfen.

Der übliche Tagesablauf: 5 Uhr Wecken, Aufstehen, Waschen, Kaffeeempfang, Morgenappell nach Antreten vor der
Hakenkreufahne mit Ausgabe der jeweiligen Tagesparole, die sich jeder genau für den ganzen Tag zu merken hatte. 7 Uhr Abmarsch zur Arbeit an den Gräben. Weil die von uns geschaffenen Gräben immer länger wurden, verlängerte sich unsere Anmarschzeit von anfänglich eine auf anderthalb und schließlich zwei Stunden. Die tägliche Arbeitszeit verlängerte sich ohne Wegzeit ebenfalls von anfangs 6 auf später 7 Stunden. Eine Zeitlang wurden wir auch auf Leiterwagen zur Arbeit und wieder zurück gefahren, weil viele von uns fußkrank wurden. Schuhe gab es nur gegen Bezugschein, wenn überhaupt. Mein Vater hatte mir sein Paar mir um einige Nummern zu große Pirschstiefel gegeben, die ich in den Spitzen mit Papier ausgestopft hatte. Oft schwamm abends bei der Rückkehr ins Lager das Blut in diesen wasserdichten Schuhen, so kaputt gescheuert waren die Füße. Man wagte nicht, sich zu beklagen, denn nach den Worten unseres Führers Adolf Hitler mussten Hitlerjungen ja „hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie Windhunde“ sein. Die Wagen mussten ringsum wohnende Landwirte mitsamt Pferden stellen. In den ersten Wochen wurden wir auf den täglichen Rückwegen mit einem Umweg zu einem in Schönau gelegenen kleinen See zum Baden und Waschen befohlen. Später jedoch, als in unserem Lager wegen mangelhafter hygienischer Verhältnisse und schlechter Verpflegung Ruhr-, Diphtherie- und Scharlacherkrankungen auftraten, wurde der See für uns zum Baden wegen der erhöhten Infektionsgefahr verboten.

Wir mussten täglich arbeiten und hatten nur jeden 3. Sonntag frei. Nach der Rückkehr ins Lager am Nachmittag mussten wir nach dem Waschen bei der Austeilung der warmen Mahlzeit anstehen. Oft mussten wir dann noch zu neuen Appellen antreten und in einzelnen Gruppen eine Thingstätte mit halbrunden geschaufelten Sitzgräben, einer Findlingsgruppe mit Fahnenstange und HJ-Emblemen herrichten. Auch einen Kleinkaliber- und Pistolenschießstand für tägliche Schießübungen hatten wir in der Freizeit zu bauen. Ferner gab es in den Abendstunden Musterungen und Werbeveranstaltungen durch Wehrmachts- und SS-Angehörige. Selten war es uns mal vergönnt, einige Stunden in dem schönen Park des Guts auszuruhen. Von Tag zu Tag wurde das Stroh in unserem Scheunenlager immer mehr zu Staub zertreten. Dieser Staub löste bei mir immer mehr Atembeschwerden aus, so dass ich, sofern es die Witterung erlaubte, nachts unter freiem Himmel in einem nahen Wäldchen hinter unserer Thingstätte schlief. Karlheinz Köhler resignierte: „Hier in diesem Lager wasche ich mir nie die Füße!“

In den ersten drei Wochen durfte niemand nach Hause schreiben. Wir sollten Feldpostnummern bekommen, damit die neu entstehenden Stellungen nicht durch Angabe des Aufenthaltsortes bekannt werden konnten. Wir bekamen jedoch keine Feldpostnummern und durften jetzt unter folgender Absenderadresse an die Eltern schreiben: HJ-Inspektion D, Platz 16 (VIII), Baldenburg in Pommern. Weil aber gerade in den ersten Wochen die Verpflegung sehr schlecht und mangelhaft war, griffen wir unterwegs zu rohen Zuckerrüben und Kartoffeln, die wir an den Schützengräben rösteten. Zur Nacht-Lagerwache, die alle zwei Stunden abgelöst wurde, meldeten wir uns gerne, weil wir dann im Garten des Gutes Obst klauen konnten. Nach der Briefflut trudelte etwa 10 Tage später eine Paketflut von den Eltern im Lager ein. Obwohl jeder von uns von den Eltern beim zuständigen Bürgermeister mit dem Tage der Einberufung vom Lebensmittelkartenbezug abgemeldet werden musste, hatten sich unsere Familienangehörigen Kuchen, Brot, Wurst und Obst von ihren nicht gerade üppig bemessenen Rationen abgespart. Ganze Leiterwagen voller Pakete trafen dann jeden Tag ein. Fast jeder überfraß sich erst einmal, wie auch ich: In der einen Hand den Kuchen, in der anderen die Wurst, zwischendurch einen Apfel. So hockte jeder über seinem Paket, dabei auch noch den beiliegenden Brief lesend. Ich habe mich anschließend so übergeben müssen, dass ich mir geschworen habe, mich nie wieder zu überfressen. Die Kartons schickten wir dann mit schmutziger Kleidung wieder zurück.

Die extreme Hitlerdiktatur verlangte von uns die rücksichtslose Preisgabe aller unserer körperlichen Kräfte und unseres persönlichen Eigentums: „Einer für alle!“ Niemand konnte sich dagegen auflehnen. Eine Entlohnung für den Einsatz gab es nicht. Selbst für Brief- und Paketporto mussten uns unsere Eltern Geld schicken. Unsere selbst finanzierten und auf Kleiderkarte beschaffte HJ-Uniformen, die wir wegen der Kälte oft nachts nicht auszogen und darin schliefen, trugen wir bei der Schinderei in den Schützengräben auf. Kaufläden gab es weit und breit nicht. Später kam ein fahrender Bäcker dreimal wöchentlich in das 2 km entfernte Dorf Schönau, bei dem wir mit den von den Eltern geschickten Markenabschnitten etwas zusätzlich zur schmalen Kost kaufen konnten. In dieser für uns monotonen und entbehrungsreichen Zeit drehte sich in unserer Post an die Eltern alles nur ums Essen. Nur wer einen stabilen Koffer hatte, konnte seine Lebensmittelportionen vor Mäusen schützen. Meine Eltern schrieben mir immer wieder Verhaltensmaßregeln, besonders im Hinblick auf die Erhaltung der Gesundheit. Aus ihren Briefen erfuhr ich auch von den verheerenden Bombenangriffen auf Stettin und die Folgen für unser Haus, in dem für aus Stettin evakuierte Landesforstamts- und Holzwirtschaftsamts-Dienststellen Räume requiriert wurden.

Bei den Schanzarbeiten traf ich auch unseren Erdkundelehrer Linemann und viele Mädchen aus Christinenberg.

Es gab immer wieder Gerüchte, der Einsatz dauere nur 14 Tage oder ginge wirklich bald zu Ende, oder wir würden durch andere Hitlerjungen abgelöst. Dann hieß es plötzlich, alle könnten vom 12. bis 17. Oktober nach Hause in Urlaub fahren, zwei Tage würden für An- und Abreise gerechnet und vier Tage als Urlaub! Ein Sonderzug wurde für uns eingesetzt. Weil ich meinen Spaten wegen gänzlich anderer Arbeiten nie gebraucht hatte, nahm ich ihn mit nach Hause. Zu Hause angekommen, musste ich mich mit den inzwischen veränderten Wohnverhältnissen erst vertraut machen. Vom Christinenberger Bürgermeister musste ich mir für die vier Tage Lebensmittelmarken aushändigen lassen. Darauf gab es 1390 g Brot, davon 850 g Roggenbrot, 150 g Fleisch, 85 g Butter, 40 g Margarine, 100 g Marmelade, 100 g Zucker, 75 g Nährmittel, 40 g Kaffeeersatz, 30 g Käse.

Nach dem Urlaub ging alles im alten Trott weiter. Jedoch bezogen wir wegen zunehmender Nachtkälte einen leer gemachten großen Speicher und teilten ihn mit Strohgarben in Buchten für je vier Mann ab. Jede Bucht bekam eine einfache Lampe. Von nun an konnte man bei länger werdender Abendzeit mal lesen oder schreiben. In der Mitte des Speichers wurde ein Kohleofen installiert. Wintersachen hatten wir uns von zu Hause mitgebracht.

Von den etwas Älteren unter uns wurden etliche zum Reichsarbeitsdienst einberufen und kehrten zunächst schnell erst nach Hause zurück. Es wurden auch immer mehr Bauernsöhne reklamiert, deren Väter zum Wehrdienst einberufen worden waren, und deren Mütter nicht alleine mit der Landwirtschaft fertig werden konnten. Es kam jetzt auch vor, dass einzelne Eltern ihre Söhne im Lager besuchten. Von meinen Eltern erfuhr ich, dass eine Klassenkameradin, deren Vater in Hornskrug Partei-Ortsgruppenleiter war, ein meinem Vater unterstellter Revierförster, sowohl vom Osteinsatz als auch vom Kartoffelernteeinsatz befreit war. Diese Leute nahmen sich meist rücksichtslos ihre Sonderrechte.

Einmal durften wir in Schönau geschlossen einen Film sehen: „Wunschkonzert“. Es wurde uns auch die Wochenschau gezeigt, in der über die „V1“-Raketen berichtet wurde, deren Flüge wir von unserem Lager aus verfolgen konnten. Auch über unseren Schanzeinsatz berichtete diese Wochenschau.

Mitte September hinderte uns der Frost bereits daran, Spaten und Schaufeln in die Erde zu treiben. Ein Sonderzug brachte uns am 22.11.1944 von unserem Osteinsatz heimwärts.


Die letzten Wochen in der Heimat - auf dem Forstamt Pütt und in Christinenberg - 1945

Gerd Brehm - im Internetauch unter : http://www.Christinenberg.de

Am 22.11.1944 kehrte ich vom Osteinsatz heim. Am nächsten Tag meldete ich mich in der Schule. Von unseren Jungen erschien keiner außer mir, nur die etwa 20 Mädchen meiner Klasse. Weil ich der jüngste war, hatte ich noch keinen Einberufungsbefehl zum Wehrertüchtigungslager oder als Flakhelfer oder Reichsarbeitsdienstmann oder als Soldat. Unser Direktor befahl uns zur Arbeit in der Druckerei der Pommerschen Zeitung in Gollnow, wo die Mädchen und ich zum Drucken von Lebensmittelmarken angelernt wurden: Arbeitszeit täglich 8 Stunden. Ca. 2 Wochen später befahl mich mein Schuldirektor zu sich und teilte mir mit, dass ich ab sofort zum Volkssturmdienst verpflichtet werde, nämlich als Ersatz für meinen Vater (* 1894, wegen einer Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg wehruntauglich), der angeblich für den Volkssturmdienst dienstlich unabkömmlich sei. Er sagte weiterhin, dass mit dem Heranrücken der Ostfront der Volkssturm aufgestellt werden müsste, und dass er der Bataillonsführer für Abteilung Gollnow-Stadt sei und mein Vater zum Bataillonsführer Gollnow-Land ernannt werden sollte.

Ab sofort mussten wir unseren neu geschaffenen Spielkellerraum unter der Küche als Volkssturmwachlokalraum hergeben. Ein Wehrmachtsunteroffizier veranstaltete für etwa 70 Jahre alte mir bekannte Bauern aus Christinenberg und mich eine 30 Minuten-Ausbildung an einer Maschinenpistole und Panzerfaust mit Probeschuss hinter unserem Wohnhaus, wobei durch den Rückstoß der Panzerfaust unsere Badezimmerscheibe zerdrückt wurde, obwohl wir beim Abschuss mindestens 80 m entfernt vom Wohnhaus standen. Die ersten 4 Wochen tat ich Dienst im 12stündigen Wechsel in einem 8 km entfernten Schrankenwärterhäuschen an der Straße Christinenberg - Gollnow. Inzwischen wurde in der Straßenkurve bei Pütt aus riesigen stählernen Schneepflügen, die ineinander verkeilt mit Stahlseilen an beiderseits der Straße stehenden dicken Kiefern verankert wurden, eine Panzersperre mit schmaler Slalomdurchfahrt gebaut, wobei beiderseits auch noch ein 4 m breiter Panzergraben parallel zur Straße ausgehoben wurde. Etwa am 20. Januar 1945 wurde ich zum Dienst vor Pütt an diese Panzersperre abkommandiert mit zwei alten Männern pro 12-Stunden-Schicht im Tag/Nacht-Wechsel. Wir hatten den gesamten Straßenverkehr, ob Wehrmacht, ob jetzt schon pausenlos aus Ostpreußen herkommende Flüchtlingstrecks auf Partisanen zu kontrollieren. Mit Koks aus unserem Heizungskeller (unsere Zentralheizung funktionierte nie in unserer Zeit) in einem großen durchlöcherten Blechfass wärmten wir uns zwischendurch immer wieder auf. Einen Teil der Scheune mussten wir für Reichsarbeitsdienstausrüstungslagerung abgeben, den anderen für SS-Einquartierung.

Die Trecks von Flüchtlingen aus Ost- und Westpreußen, Litauen und Estland rollten pausenlos bei Tag und Nacht an unserem Haus vorbei. Weil wir einen großen Stall und eine große Scheune auf dem großen Hofgelände hatten, gab es immer wieder große Anfragen wegen Nahrungsmitteln und Milch für Flüchtlingskinder, Unterkunft und Pferdefutter.

Die Front rückte von Osten immer näher heran. Jetzt begann auch Vater schon damit, mit uns zusammen darüber nachzudenken, was wir machen sollten: flüchten oder hier bleiben. Anfang Februar 1945 entschied sich Vater für einen Bunkerbau ca. 1,3 km von Pütt entfernt im Wald am Rand eines Hügels. Von nun an bauten unser Stellmacher Köpp, der französische Kriegsgefangene Capedeville, Harm und ich aus Kiefernstammhölzern einen großen Erdbunker in G-Form in den Hügel und tarnten ihn gut. In dieser Zeit machte ich darum nur Nachtdienst.


Vorsichtshalber ließ Vater aber doch unser Auto, das im Kriege dienstlich für Vater zugelassen war, aber über ein halbes Jahr zum Benzinmarkensparen (pro Monat gab es nur 20 Liter auf Marken zugeteilt) nicht benutzt wurde, von dem Waldarbeiter Drozd mit Hilfe seiner Pferde zur Autowerkstatt Schirmer in Christinenberg ziehen. Einige Tage später holte der Chauffeur C. den Wagen voll funktionsfähig bei hohem Schnee ab und stellte ihn in die Garage. Tank und einige Blechkannen waren mit Benzin gefüllt. Einige Stunden danach - die SS-Soldaten hatten das Auto kommen sehen - beschlagnahmte ein Offizier das Auto. Vater verweigerte aber die Herausgabe des Zünd- und Lenkungsschlüssels. Harm und ich wurden auf dem Hof immer wieder mit den Worten bedroht: "Sagt Eurem Vater, dass er den Schlüssel hergibt, oder wir werfen eine Handgranate in Euer Auto!" Einige Stunden beschäftigten sich zwei Soldaten damit, die Zündung kurzzuschließen und am Lenkungsschloss mit einem dicken Hammer herumzuschlagen, aber vergebens. Der Abmarschbefehl für diese kleine SS-Einheit kam in der nächsten Nacht so plötzlich, dass sie ihr Vorhaben in keiner Weise ausführen konnten. Nun war unser Auto aber wieder defekt und musste abermals in die Werkstatt gezogen werden. Sicherheitshalber holte Capedeville es bei Nacht wieder ab.

Die Flüchtlingswelle wurde immer stärker. In jeder Nacht nahmen wir eine Forstbeamtenfamilie auf. Diese Familien kamen in den meisten Fällen ohne Männer, die entweder Soldat waren oder auf der Flucht auseinandergerissen waren. Es sprach sich unter den Flüchtlingen herum, dass ein Zurückbleiben unter den Russen lebensgefährlich werden kann bei der Gefahr der Ermordung oder Verschleppung nach Sibirien. Auch Vater und Mutter bekamen jetzt Bedenken, die Kampfhandlungen und die Besetzung durch Russen in unserem fertiggestellten Bunker überdauern zu wollen. So etwa um den 20. Februar herum hörten wir das Herannahen des Geschützdonners der Front von Osten her zum ersten Mal. Es dröhnte von Tag zu Tag immer lauter. Tieffliegerangriffe der Russen, hauptsächlich auf die endlosen wehrlosen Flüchtlingstrecks auf unserer Straße gerichtet, wurden immer häufiger. Vater und Mutter sortierten jetzt schon allmählich das Wichtigste für die Flucht. Der Stellmacher Köpp, Harm und ich zimmerten zwei Holzkisten mit verschließbaren Deckeln zusammen. Jede Kiste versahen wir mit einer vollgummibereiften Achse unserer 4-rädrigen sog. "Holländer" und mit einer wie ein Sägebügel gespannten Deichsel aus Haselnussholz. So hatten wir dann zwei provisorische Fahrradanhänger.

Am 23.2.1945 erhielt ich als 15 ¾ jähriger die Einberufung zur Wehrmacht. Ich sollte mich am 1.3. in der Kaserne in Wiek auf der Insel Rügen einfinden. Erkundigungen beim Bahnhofsvorsteher Frömming in Christinenberg ergaben aber, dass ein pünktliches Erscheinen dort wegen der durch Luftangriffe unterbrochenen Eisenbahnstrecken überhaupt nicht gewährleistet war. Ich behielt den Bescheid bis zum 1.3. zurück und schickte ihn dann per Post nach Naugard, unserer Kreisstadt, 36 km nördlich von Pütt, zurück mit dieser Begründung. Weil die Russen um diese Zeit durchschnittlich 12 km pro Tag weiter nach Westen voranrückten, erledigten sich Zwangsmaßnahmen gegen meine Nichtbefolgung des Stellungsbefehls von alleine.

Harm und ich sahen unsere besten Fahrräder noch einmal durch und machten sie fahrtüchtig mit allerbesten Teilen auch von anderen Fahrrädern und stellten sie mit den Anhängern zu unserem Auto in die Garage. In der letzten Woche vor der Flucht hatte ich Nachtdienst an der Panzersperre, somit bei Tage auch Zeit, die Fahrradanhänger und das Auto zu beladen. Nachts schlief unser Chauffeur zur Bewachung auf einer Matratze neben unseren Fluchtfahrzeugen in der von innen verriegelten Garage, denn es musste stark mit Einbruch durch in Not geratene Flüchtlinge auf der Suche nach Lebensmitteln und Futter für Pferde gerechnet werden.

Am Montag, dem 5. März 1945 mittags, hatten wir das Gefühl, dass die Russen höchstens 10 km entfernt von Pütt waren. Das Telefon ging schon nicht mehr. Der elektrische Strom war für uns schon unterbrochen. Wir wohnten ca. 1 km vom Dorfrand entfernt ganz allein im Walde. Die Eltern beauftragten mich, mit dem Fahrrad noch im Dorf auf Lebensmittelmarken soviel wie möglich einzukaufen, Geld von der Sparkasse abzuheben und beim Bürgermeister eine schriftliche Genehmigung zu holen, damit der französische Kriegsgefangene Capedeville als Chauffeur ohne Bewachung unser Auto auf der Flucht in Richtung Westen fahren darf. Ich erschreckte mich im Dorf sehr darüber, dass ich keinen Zivilisten mehr antraf, sondern nur deutsche Soldaten, die sich in den verlassenen Lebensmittelgeschäften mit Essbarem versahen. Dieses tat ich auch und stopfte beim Bäcker, Fleischer und Kaufmann alle meine Einkaufstaschen voll. Geld erhielt ich auch nicht mehr, desgleichen auch nicht die Bescheinigung. Die Dorfbewohner waren schon alle auf der Flucht und schon längst an Pütt vorbeigezogen, nachdem sie sich in die endlosen Flüchtlingstrecks einreihen mussten. Als ich in die Hauptstraße zu uns einbog, kamen gerade russische Tiefflieger über der Straße entlang, dabei immer in die Trecks hineinschießend. Zuerst schmiss ich mich samt Fahrrad in den Straßengraben, und dann benutzte ich einen Schleichpfad durch eine Schonung nach Pütt zurück.

Vater traf sofort nach meinem Eintreffen mit der Nachricht, dass unser Dorf schon unterwegs sei, die letzten Vorbereitungen. Es war also seit mindestens 3 Wochen ausgehandelt, dass Vater, Harm und ich auf Fahrrädern und Mutter mit Jörg, Kuno und dem Chauffeur in unserem Auto auf die Flucht gehen werden, wenn auch getrennt voneinander. Unsere Devise war, soviel Gepäck wie möglich zu retten. Sieben Personen hätten ja auch ins Auto gepasst, aber die Mitnahme von Gepäck wäre fortgefallen. Vater hatte zwei Landkarten fertiggemacht, eine für uns, eine für Mutter, auf welchen er die für Übernachtungen in Frage kommenden Forsthäuser rot unterstrichen hatte, verteilt über Vorpommern, Mecklenburg und Schleswig-Hostein und Niedersachsen. Auch gab er den Auftrag, dass jeder sich selbst auf jedem zu passierendem Regierungsforstamt, z. B. in Schwerin, Schleswig, Lüneburg persönlich meldet und nach dem anderen dort nachfragt. Mit Verwandten in Oberelsungen bei Kassel, bei Frankfurt/M. und in Stuttgart wegen von dort heranrückender Westfront sobald wie möglich Kontakte aufzunehmen, lautete die Verabredung.

Kurz bevor wir auf dem Pütter Hof startklar waren, erschien plötzlich der Revierförster Schröder von Unterkarlsbach, der auch im Walde wohnend, vergessen worden war, mit seinem vollbeladenen Pkw samt Ehefrau und Hund. Wir freuten uns sehr darüber, dass Mutter nun gute Gesellschaft hatte auf der Flucht, so wie er auch.

Inzwischen war es 17 Uhr geworden. Es lag ca. 10 cm Schnee, und wir hatten ca. minus 10 Grad Frost. Mit erschütterten Blicken verabschiedeten wir uns voneinander an der Grundstücksausfahrt nochmals, es war Montag, der 5. März 1945, 17 Uhr. Dieses Datum vergesse ich nie.

Auch ich ließ den Volkssturm sein wie er war. Es war mir alles egal. An der Panzersperre vor unserem Grundstück angekommen, war kein Bewacher mehr da. Vater, Harm und ich hielten noch mal eine kurze Gedenkpause darüber ab, ob wir noch etwas ganz Wichtiges nachholen müssten. Wir hatten also doch nichts vergessen, und wir reihten uns in den endlosen Flüchtlingstreck ein.


Flucht auf Fahrrädern von Hinterpommern gen Westen

Zusammen mit meinem Vater und meinem 1931 geborenen Bruder Harm ging ich also in unserer Männergruppe per Fahrrad auf die Flucht. Unsere Räder mit Anhänger waren hochbeladen und schwergängig. Vater hatte keinen Anhänger, dafür transportierte er außer vielen Gepäckstücken noch zwei Jagdwaffen. Insgesamt transportierten wir pro Rad in Kisten, Koffern, großen Taschen und Rucksäcken mehr als zwei Zentner Gepäck, so dass wir die Räder oft schieben mussten.

Unsere Mutter (*1907) und meine beiden jüngeren Brüder (* 1936, 1939) ging mit unserem kriegsgefangenen französischen Chauffeur in unserem während des Krieges dienstlich zugelassenen Personenkraftwagen in der zweiten Gruppe getrennt auf die Flucht. Das Auto war ebenfalls mit viel Gepäck beladen, zum Teil außen aufgebunden, und es war mit 80 Litern extra für die Flucht aufgesparten Benzins voll betankt und führte Reservekanister mit. Unterwegs, so war es abgesprochen, wollten sich beide Gruppen bei den Forstverwaltungen in Mecklenburg, Schleswig-Holstein, im Hannoverland oder in Hessen melden, um für die andere Gruppe Spuren über das Verbleiben zu hinterlassen. Wir sollten uns erst ein halbes Jahr später wiedersehen.

Unterwegs hatten wir oft Tiefflieger- und Bombenangriffe durch russische, später durch englische oder amerikanische Flugzeuge. Fast jede Nacht mussten wir uns ein anderes Quartier besorgen. Massenquartiere, die oft verlaus waren, mieden wir möglichst. Unsere Verpflegung – alles war seit Kriegsbeginn äußerst knapp und rationiert – musste förmlich erbettelt werden. Das Radeln mit großem Gepäck und den schweren Anhängern verursachte großen Hunger. Ständig musste ich befürchten, unterwegs noch aus dem Treck herausgeholt und zum Wehrdienst verpflichtet zu werden, weil mein Jahrgang jetzt auch schon einberufen wurde. Vater war als Schwerkriegsbeschädigter einigermaßen sicher.

Zur 52. Fluchtnacht bezogen wir am 25. April 1945 in Ahrensbök bei Lübeck zu dritt ein kleines Gaststättenzimmer, in dem wir bis zum 31. Juli 1945 “wohnen” durften, weil Vater dort auf Anweisung der Schleswiger Fortverwaltung einen schwerverwundeten Revierförster vertreten musste.

Kurz vor der Kapitulation rückten hier Anfang Mai die englischen Besatzungstruppen ein. Bei der letzmöglichen Amnestie für Jagdwaffen, die wir immer noch mit uns führten, bekam ich auf Grund meiner guten Englischkenntnisse, als ich meinen Vater zur Abgabe begleitete, vom Besatzungskommandanten ein Angebot, als Dolmetscher bei ihm zu arbeiten. Ich willigte sofort ein. Von nun an hatten wir vorerst immer genug zu essen und erhielten auch englische Zigaretten, die wir als Nichtraucher zum Tausch gegen neue Schuhsohlen oder Fahrradreifen gut gebrauchen konnten.

Am 1. August 1945 setzten wir unsere Vagabundenreise durch Deutschland auf unseren bepackten Fahrrädern in Richtung Südwesten fort, weil wir hofften, bei Verwandten nahe Kassel oder Frankfurt/Main etwas über unsere Mutter und Brüder zu erfahren. Am 4. September 1945 tauchte unsere Mutter völlig unerwartet bei unseren Verwandten in der Nähe von Kassel auf. Sie hatte in Wettmar bei Celle bei einem Forstamt Aufnahme gefunden.



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Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

   Band 19 - ISBN 978-3-8476-8685-9

Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

 

 Band 20 - bei amazon

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 Band 20   -  Band 20

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ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg

direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

   Band 20 - ISBN 978-3-8476-8308-7

Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg – und danach

 

 

 

 - Band 21 - bei amazon -

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 Band 21 - Band 21

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  Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO"

 direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

Band 21 - ISBN 978-3-8476-8727-6

Der steinige Weg zum Schiffsingenieur – Reiniger auf SS „RIO MACAREO“

 

 - nur noch Band 22 - bei amazon

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  - Leseproben: Band 22 - Band 22

band22lauefrachtschiffreisen63kb.jpg

Weltweite Reisen eines früheren Seemanns

als Passagier auf Fähren,

Frachtschiffen

und Oldtimern

Anregungen und Tipps für maritime Reisefans

 als ebook aufgeteilt:

 Band 22-1 - ISBN 978-3-8476-1492-0

Als Passagier auf Frachtschiffen, Fähren und Oldtimern – Teil 1

  Band 22-2 - ISBN 978-3-8476-1501-9

Mit dem Bananendampfer in die Karibik und mit MS „CAP BLANCO“ nach Chile

Band 22-3 - ISBN 978-3-8476-1494-4

Als Passagier auf Frachtschiffen, Fähren und Oldtimern – Teil 3

 

Band 90

als Direct Deposit by On Demand Publishing, also als amazon-Direktdruck-Printbücher
für 14,08 €

Reisen mit Hurtigruten und anderen Faehrschiffen - Begegnung mit Schiffsumbauten: Band 90 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen…

 

bei amazon für 14,08 €

Reisen mit Hurtigruten und anderen Fährschiffen - Begegnung mit Schleppern und bemerkenswerten Schiffsumbauten: Band 90 in der maritimen gelben…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Band 23

band23backskistejochenmuellerneu50.jpg

Geschichten aus der Backskiste

Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich

nur noch Restexemplare - nicht bei amazon und kein ebook

   Band 24 - Band 24

 Traumtripps

band24covineu1.jpg

   Band 25 - Band 25

band25covi2neufrontcover.jpg

 nur noch Reste

Landgangsfieber

als ebook vom Autor in 3 Teilen neu eingestellt

 -   Band 26 - bei amazon

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  - Band 26

- Monica Maria Mieck -

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Liebe findet immer einen Weg

Mutmachgeschichten für heute

Besinnliche Kurzgeschichten - auch zum Vorlesen

Band 26 - ISBN 978-3-8476-8720-7

Liebe findet immer einen Weg

 

 

Band 27 - bei amazon -

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   - Band 27 - Band 27 -

- Monica Maria Mieck -

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erschenke kleine Sonnenstrahlen

Heitere und besinnliche Kurzgeschichten - auch zum Vorlesen

  Band 27 - ISBN 978-3-8476-8922-5

Verschenke kleine Sonnenstrahlen

 

 

Band 28 - bei amazon

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 - Band 28 - Band 28 -

- Monica Maria Mieck -

 

Durch alle Nebel hindurch - 
erweiterte Neuauflage

Texte der Hoffnung

besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

ISBN 978-3-00-019762-8

  Band 28 - ISBN 978-3-8476-1299-5

Durch alle Nebel hindurch – Texte der Hoffnung

 

 

 

 

 

  Band 29 Band 29 - bei amazon

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 - Band 29 -

band29logbuchseemannsschiksaleneufrontcover.jpg

Logbuch

einer Ausbildungsreise und andere Seemannsschicksale

Seefahrerportraits und Erlebnisberichte

978-1542674638

Seefahrererinnerungen - Seemannsportraits - Logbuchuebungen: Band 29 in der maritimen gelben Reihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe…

  Band 29-1 - ISBN 978-3-8476-0847-9

Logbuch einer Ausbildungsreise des Matrosengefreiten Paul Hundt im Sommer 1938 auf Segelschulschiff HORST WESSEL

  Band 29-2 - ISBN 978-3-8476-0825-7

Logbuch – Teil 2 – Anthologie – Hochseefischerei – Küsten- und Hochseeschifffahrt

 

-   Band 30 - bei amazon

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 - Band 30

band30coverkleinschiffehaefenelsaesser.jpg

  Seefahrt vor 50 Jahren
direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

 Band 30 - ISBN 978-3-7380-2489-0

 Schiffe, Häfen, Mädchen - Seefahrt 1956 - 1963

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Band 31 - bei amazon  -  Band 32 - bei amazon

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Thomas Illés d.Ä.

band31neu60sonnebrotweinlangzeitsegler.jpg 

Sonne, Brot und Wein

ANEKIs lange Reise zur Schönheit

Wohnsitz Segelboot

Reise ohne Kofferschleppen

direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

Band 31 - ISBN 978-3-8476-9048-1

Sonne, Brot und Wein – ANEKIs lange Reise zur Schönheit

  Band 32 - ISBN 978-3-8476-9211-9

Sonne, Brot und Wein – ANEKIs lange Reise zur Schönheit – Wohnsitz Segelboot – Teil 2

 

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oder als ebook

- Band 33 - bei amazon -

- Band 33

band33lauehafenrundfahrt.jpg

   Jörn Hinrich Laue +:

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe

 Band 33-1 - ISBN 978-3-8476-1354-1

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

  Band 33-2 - ISBN 978-3-8476-1398-5

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg – Teil 2

  Band 33-3 - ISBN 978-3-8476-1396-1

Museumsschiffe in Hamburg

 

 

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 - Band 34

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  direkt beim Herausgeber nur noch ein Restexemplar

sonst über amazon

Nimm ihm die Blumen mit

Roman einer Seemannsliebe

mit autobiographischem Hintergrund

  Band 34 - ISBN 978-3-8476-8166-3

Nimm ihm die Blumen mit

 

 

 

beim Herausgeber nur noch ein Exemplar

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Band 35 - bei amazon
- Band 35

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Junge, komm bald wieder...

Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

Band 35 - ISBN 978-3-7380-4275-7

Junge, komm bald wieder… – Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

Band 36 - bei amazon 

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 - Band 36

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Rolf Geurink:

In den 1960er Jahren als Seemaschinist

weltweit unterwegs

direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

Band 36 - ISBN 978-3-7380-3900-9

In den 1960ern als Seemaschinist weltweit unterwegs

 

Band 37 - bei amazon

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 Band 37 - Band 37 

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Schiffsfunker Hans Patschke:


Frequenzwechsel

Ein Leben in Krieg und Frieden
direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

   Band 37 - ISBN 978-3-8476-8337-7

Frequenzwechsel

 

 

 

 

 

Band 38 - bei amazon

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 Band 38 -

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Monica Maria Mieck

 Band 38 - ISBN 978-3-8476-9935-4

Zauber der Erinnerung – Heitere und besinnliche Kurzgeschichten und Lyrik – auch zum Vorlesen

 

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Band 43 - bei amazon

Band 43 - ISBN 978-3-8476-0550-8

Winterwunder – Weihnachtliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

- Band 39 - bei amazon

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 Band 39   -   Band 39 

Hein Bruns: 

 In Bilgen, Bars und Betten

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Band 39 - ISBN 978-3-8476-8514-2

In Bilgen, Bars und Betten

 

-  Band 40 - bei amazon  

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 - Band 40

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 von Klütenewern und Kanalsteurern

  Band 40 - ISBN 978-3-8476-9323-9

Von Klütenewern und Kanalsteurern

 

- Band 41 - bei amazon

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Band 41 - Band 41

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direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

Band 41 - ISBN 978-3-7380-2293-3

Vor dem Mast – ein Nautiker erzählt vom Beginn seiner Seefahrt 1951-56

 

- Band 42 - bei amazon

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Band 42 - Band 42  

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Nautischer Wachoffizier - Reise in die Karibik und zum Orinoco

direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

Band 42 - ISBN 978-3-7380-3946-7

Seefahrt 1956-58 – Asienreisen vor dem Mast – Nautischer Wachoffizier

 

Trilogie: Band 44 - bei amazon -  Band 45 - bei amazon Band 46
 

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- Band 44 - Band 44 - Band 44 - Band 45 - Band 45 - Band 45  -  Band 46 - Band 46 - Band 46

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  Lothar Rüdiger: Trilogie

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direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

 Band 44 - ISBN 978-3-8476-8850-1

Flarow, der Chief – Teil 1 – Maschinenassistent

  Band 45 - ISBN 978-3-8476-9013-9

Flarrow, der Chief – Teil 2 – Technischer Wachoffizier 1963

 Band 46 - ISBN 978-3-8476-9014-6

Flarrow, der Chief – Teil 3

 

- Band 47 - bei amazon

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  Band 47 - Band 47 - Band 47

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direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

   Band 47-1  - ISBN 978-3-7380-2131-8

Erlebnisse an Bord und in Häfen - maritime Kurzgeschichten

Band 47 - ISBN 978-3-8476-8398-8

Seefahrtserinnerungen – Anthologie

Band 47-3  - ISBN 978-3-7380-2140-0

Erinnerungen an meine Seefahrtszeit - 1946 bis 1954

 -  -  -

- Band 48 - bei amazon

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 Band 48 - Band 48

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  Band 48 - ISBN 978-3-7380-3509-4

Erinnerungen eines Nautikers an seine Seefahrt in den 1950-70er Jahren und sein Wirken als maritimer Beamter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jürgen Coprian:

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 Band 49 - Band 49Band 49 

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direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

  Band 50 - Band 50Band 50

band503prozentcoverfriederiketendoornkaatcoprian.jpg

 Band 51 - Band 51 - Band 51

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direkt beim Herausgeber: 13,90 € - Bestellungen

- Band 52 - Band 52

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 Band 53:  

Band 54 - Band 54 

band54capvalientekleiner.jpg

Band 55 - Band 55 

 

Salzwasserfahrten 8 - auf MS FRANCESCA und MS SAXONIA (maritime gelbe Buchreihe)

 

 

Band 56 - Band 56  -  Schiffsingenieur, Bergungstaucher

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 - nicht mehr lieferbar -

Band 57 - Band 57  - Band 57  -  Harald Kittner:  Der Nemesis Effekt  

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 - nicht mehr lieferbar -

- Band 58 - bei amazon

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Band 58 - Band 58 

Klaus Perschke:

Seefahrt um 1960 unter dem Hanseatenkreuz  

 

Band 58 - ISBN 978-3-7380-4066-1

Seefahrt unter dem Hanseatenkreuz der Hanseatischen Reederei Emil Offen & Co. KG um 1960

- Band 59 - bei amazon

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 Band 59

band59laueunterwegstitel.jpg

  Band 59-1 - ISBN 978-3-8476-1603-0

Unterwegs auf interessanten Schiffen

Band 59-2 - ISBN 978-3-8476-1535-4

Schwergutschiffe gestern und heute

-   Band 60 - bei amazon

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 Band 60 - Band 60 

Band 60 - ISBN 978-3-7380-3771-5

Wasser über Deck und Luken - Seefahrt in den 1950-60er Jahren  

Band 61 - Band 61

band61doeblitzrichterservice70.jpg

Band 61-1 - ISBN 978-3-8476-1575-0

Ab 1956 als Steward zur See

Band 61-2 - ISBN 978-3-8476-1581-1

Seefahrterinnerungen – Service an Bord

Band 61-3 - ISBN 978-3-8476-1554-5

Seefahrterinnerungen – ‚Freunde der Seefahrt’ – maritimes Museum in Emden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Band 62 - Band 62

 Bernhard Schlörit

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Hast du mal einen Sturm erlebt?

- Band 66 - Band 66 -   - Auf dicken Pötten um die Welt -

Auf dicken Pötten um die Welt

- Band 77 - Band 77 - Band 77 -

band77frontcover2030.jpg

Verdammte Container

 

 

 

 

 

Band 63 - Band 63 - Band 63 -

  

- Band 64 - bei amazon
Band 64 - Band 64 - Band 64 

band64opasseefahrtcovervorne50.jpg

  Band 64 - ISBN 978-3-8476-1312-1

Opas Seefahrtzeit – Ing-Assi und Seemaschinist 1959 bis 1964

- Band 65 - bei amazon

 

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Band 65 - Band 65 - Band 65 -  


Band 65 - ISBN 978-3-8476-8155-7

Johann Hinrich Wichern - Herold der Barmherzigkeit

 

- Band 69 - bei amazon 

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Band 69 - Band 69

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Band 69 - ISBN 978-3-8476-1696-2

Seemann, deine Heimat ist das Meer – Teil 1

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  Band 70 - ISBN 978-3-7380-3841-5

Seemann, deine Heimat ist das Meer – Teil 2

- Band 71 - bei amazon

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  Band 71 - Band 71 - Band 71

 

Band 71 - ISBN 978-3-7380-4096-8

Seemann, deine Heimat ist das Meer - Teil 3 - Reisen auf ILLSTEIN, RIEDERSTEIN, BUCHENSTEIN, SONDERBURG

 

 

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- Band 78 - bei amazon  - Band 79 - bei amazon

  Amazon-Printbuch  -

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ISBN 978-1505993899 

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Band 79 - Band 79 - Band 79  - Band 79 - Band 79 -

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Band 78 - ISBN 978-3-8476-1814-0

Briefe aus Fernost – 1907 – Oberzahlmeister Otto Schulze berichtet

  Band 79 - ISBN 978-3-7380-1189-0

Oberzahlmeister Otto Schulze – Briefe aus Fernost – Teil 2

Oberzahlmeister Otto Schulze – Briefe aus Fernost – Teil 2  kindle-ebook

 

 

 

 

 

 

 

- Band 68 - bei amazon

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Band 68 - Band 68 -

  Band 68 - ISBN 978-3-8476-9958-3

Geschichten rund um das Segelschulschiff A. R. A. LIBERTAD

 - Band 74Band 74  

band74gromeierheizerfreddyfrontcover50.jpg

Der wildse Heizer Freddy

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Band 75 - Band 75 -

Geschichte der Deutschen Seemannsmission: Band 75 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe Buchreihe)

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 ISBN 978-1534804104

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Aus der Geschichte der Deutschen Seemannsmission

- Band 76 - bei amazon

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Band 76 - Band 76 -

  Band 76 - ISBN 978-3-8476-9502-8

Rudis Weltenfahrten 1936 – 1948


- Band 73 - bei amazon

Band 72 - Band 72 - Band 72 -

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Anthologie:

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Kirche im Nachkriegs-Mecklenburg -

kindle-ebook amazon  oder bei Weltbild 

Band 73 - Band 73 - Band 73 -

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Horst Lederer::

Pastoren in Grevesmühlen

Pastoren in Grevesmühlen (Meckl)

als ePuB bei neobooks - ISBN 978-3-8476-0987-2

  Band 72 - ISBN 978-3-8476-8822-8

Kirche im Nachkriegs-Mecklenburg um 1950-60

Band 73 - ISBN 978-3-8476-0987-2

Pastoren in Grevesmühlen

  Band 75 - ISBN 978-3-8476-1321-3

Aus der Geschichte der Deutschen Seemannsmission

 

 

- Band 82 - bei amazon

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  Kanallotse Herbert Suhr -

Kanallotse Herbert Suhr - ein Leben auf dem Wasser - 1912 - 2009: Band 82 in der maritimen gelben Buchreihe bei...

Printbuch: ISBN 978-1533559609

Kapitän Herbert Suhr - 1912 - 2009 - eine Seefahrerlegende - Teil 1: Band 82-1 in der maritimen gelben Buchreihe...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- Band 80-1 - bei amazon   - Band 80-2 - bei amazon 

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 Lyrik vom Norbert Mieck

Band 80-1 - nur bei amazon-kindle

Mitten im Leben: Band 80-2 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe)

  Band 80-2 - ISBN 978-3-7380-6391-2

Mitten im Leben  

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Band 81 / ISBN 978-3-7380-6402-5

Jochen Klepper - Dichter und Zeitzeuge

 

 

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Werde ich wirklich gerne alt? - Gedanken zum Altern: Band 89 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen…

direkt beim Herausgeber: 10,03 € - Bestellungen

Werde ich wirklich gerne alt? - Gedanken zum Altern

 

 

 


Band 83 - bei amazon

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Joseph Conrad - Seefahrer und Schriftsteller 

4-Sterne-Rezension bei amazon

Ein großartiger Seemann und Erzähler. Seine Beobachtungen gehen tief in die Seele der Menschen hinein und lassen Respekt und Mitgefühl erkennen.

Band 83 - ISBN 978-3-7380-6629-6

Joseph Conrad - Seefahrer und Schriftsteller

 

 

Band 84 - bei amazon -

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Geschichte des Elbdorfes Rissen: Band 84 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen...

- ebook Band 84 - Geschichte des Elbdorfes Rissen

Elbdorf Rissen

direkt beim Herausgeber: 14,39 € - Bestellungen 

 

  Band 86 - bei amazon

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Neubau der Stadtteilschule Hamburg-Rissen: Band 86 in der gelben Reihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Reihe bei...

sw: 6,75 €

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Neubau der Stadtteilschule Rissen - eine Bilddokumentation - Farbversion: Band 86-farbig in der gelben Reihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Reihe bei…

 

 

  Band 87 - bei amazon

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Wiedersehen mit Schwerin: Band 87 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen...

    - Band 87-farbig - bei amazon

Eine Reise nach Schwerin: Band 87-farbig in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen Ruszkowski)

 

 

 

  Band 88 - bei amazon

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Wiedersehen mit Sylt: Band 88-sw in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe Buchreihe bei Juergen Ruszkowski)

      Band 88-farbig

Eine Reise nach Sylt: Band 88-farbig in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe Buchreihe bei Juergen Ruszkowski) 

Wiedersehen mit Sylt - 1 - Westerland - Kampen - List

 

Wiedersehen mit Sylt - 2 - Hörnum - Rantum - Keitum

Band 89 -

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begrenzte Auflage auch direkt beim Herausgeber: 10,03 € - Bestellungen

Werde ich wirklich gerne alt? - Gedanken zum Altern

 

Werde ich wirklich gerne alt? - Gedanken zum Altern: Band 89 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe...

 

5-Sterne-Rezension bei amazon:

Lebenserfahrung eines Seemannspastors

Ein sehr persönliches Buch, das den Verfasser mit jeder weiteren Seite nicht nur spannender sondern auch liebenswürdiger erscheinen lässt.
Es lädt zum Nachdenken und Lernen ein.

 

Werde ich wirklich gerne alt? - Gedanken zum Altern: Band 89 in der gelben Buchreihe bei Jürgen Ruszkowski (gelbe...

 

 

 

 

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Band 90

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Reisen mit Hurtigruten und anderen Faehrschiffen - Begegnung mit Schiffsumbauten: Band 90 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen…

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Reisen mit Hurtigruten und anderen Fährschiffen - Begegnung mit Schleppern und bemerkenswerten Schiffsumbauten: Band 90 in der maritimen gelben…

 

Reisen mit Hurtigruten und anderen Fährschiffen - Begegnung mit Schleppern und bemerkenswerten Schiffsumbauten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 Band 91Band 91  -

Segelfahrterinnerungen 1850-70 - Richard Wossidlo befragte ehemalige Seeleute: Band 91 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski 

Die Antworten der Matrosen und Schiffer up Plattdütsch

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ISBN 978-1542971409

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 auch als ebook bei vielen großen Händlern:

Segelfahrterinnerungen 1850-70 - Richard Wossidlo befragte ehemalige Seeleute

 

 

  - Band 92   - Band 92 -

 

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Kaiserliche Marine um 1890 mit Zeichnungen von C. W. Allers: Band 92 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe Buchreihe)

 

  auch als ebook bei vielen großen Händlern:

Kaiserliche Marine um 1890 mit Zeichnungen von C. W. Allers

 

 

 



 

Falls Kuddel mit der Sense noch wartet, folgt hier Band 93

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Falls Kuddel mit der Sense noch wartet, folgt hier Band 94

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Falls Kuddel mit der Sense noch wartet, folgt hier Band 95

 






































 

 

 

 Seefahrt damals

seamanstory - die gelbe maritime Buchreihe

Seefahrtserinnerungen

Seefahrtserinnerungen  - maritime_gelbe_Buchreihe -   Seefahrtserinnerungen  

Seefahrt um 1960

   Maritimbuch   -  Seeleute  - unterwegs  -   Zeitzeugen des Alltags

 Alle Bände (außer Band 9)  auch als  neobooks  -epub-ebook oder als kindle-ebook für ca. 8 € bei amazon - hier reinschauen! - bei  amazon epub-ebooks bei neobooks

 Viele Bände sind jetzt auch als amazon-Direktdruck-Printbücher zu erhalten:

  Band 1 = Begegnungen im Seemannsheim - Band 2  = Seemannsschicksale 2 -   Band 3 = Seemannsschicksale 3   Band 4-1 Alfred TetensBand 4-b Anthologie 2015 - Band 5  = Capt. E. Feith: Ein Leben auf See  - Band 6  = Seefahrt damals  -  Band 10-1 - Diakon Ruszkowski - neu bearbeitet -  Band 10-2 =  Himmelslotse - neu bearbeitet  -  Runge = Motivation - neu bearbeitet - Band 11 = Diakone RH -  (Band 13 = Hugo Wietholz: Ein Leben im 20. Jahrhundert nur als epub-ebook - nicht bei amazon) - -  Band 14  = Schiffselektriker - Band 15 = deutsche Schicksale 1945 -  Band 17 = Schiffskoch Richter - Gesamtausgabe - neu bearbeitet - Band 18 = Emden - Ostfriesland - neu bearbeitet - Band 19 = Uwe Heins - Emden  -  Band 20 = Matrose im 2. Weltkrieg - Band 21 -= RIO MACAREO  -  Band 22 = Frachtschiffreisen -   Band 26  Liebe findet immer einen Weg -  -  Band 27 -  verschenke kleine Sonnenstrahlen -  Band 28 = durch alle Nebek hindurch   -  Band 29 -   Band 29 =

Seefahrererinnerungen - Seemannsportraits - Logbuchuebungen: Band 29 in der maritimen gelben Reihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe…

-   Band 30 = Schiffe, Häfen, Mädchen -  Band 31 = Langzeitsegler -  Band 32 Langzeitsegler - Band 33 - Hafenrundfahrt Hamburg -  Band 35 = Junge, komm bald wieder... -  Band 36  = Seemaschinist -  Band 37 = Frequenzwechsel -  Band 38 = Zauber der Erinnerung - Band 39 = Hein Bruns: In Bilgen, Bars und Betten -  Band 40 Kanalssteurer   - Band 41 = Perschke: Vor dem Mast - Band 42 = Perschke: Ostasienreisen -  Band 43 = Weihnachtstexte   - Trilogie: Band 44 -= Flarrow, der Chief - Band 45 -= Flarrow, der Chief - Band 46 = Flarrow, der Chief - Band 47 = Seefahrterinnerung - neu bearbeitet  - Band 48 nautischer Beamter  - Band 58 Perschke: unter dem Hanseatenkreuz - Band 59 = unterwegs -   Band 60 Wasser übert Deck und Luken  - Band 64 = Bernd Herzog: Opas Seefahrt - Band 65 = Wichern -  Band 67  = Seefahrt 1948-50  - Band 68 = LIBERTAD - Band 69  = Steininger 1 -   Band 70 = Steininger 2  - Band 71  = Steininger 3 - Band 73 = Pastoren in Grevesmühlen - Band 76 = Rudis Weltenfahrten  - Band 78 = Briefe aus Tsingtau 1908 - Band 79 = Briefe aus Fernost 1912 - Band 80-1  = Norbert Mieck: Lyrik - Band 80-2  = Norbert Mieck:Mitten im Leben  - Band 81Jochen Klepper - Dichter und Zeitzeuge - 1903-1942Band 83  -  Joseph Conrad - Seefahrer und Schriftsteller   - Band 84Band 88 - Band 89 - Band 90 - Band 91 -   Segelfahrterinnerungen 1850-70 - Richard Wossidlo befragte ehemalige Seeleute: Band 91 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski - Band 92  - Band 92Kaiserliche Marine um 1890 mit Zeichnungen von C. W. Allers: Band 92 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe Buchreihe)

 

Fast alle Bände auch als  neobooks - epub-ebook oder als kindle-ebook für bei amazon

 In die ebooks können Sie hier reinlesen:

 Band 1 - ISBN 978-3-8476-8220-2

Seemannsschicksale 1 – Begegnungen im Seemannsheim

Band 2 - ISBN 978-3-8476-8634-7

Lebensläufe und Erlebnisberichte ehemaliger Fahrensleute

  Band 3 - ISBN 978-3-8476-8151-9

Seefahrerportraits und Erlebnisberichte von See

Band 4-1 - ISBN 978-3-7380-3510-0

  Band 4-2 - ISBN 978-3-8476-8265-3

Seemannsschicksale unter Segeln

Band 5 - ISBN 978-3-8476-8255-4

Ein Leben auf See

Band 6 - ISBN 978-3-8476-8490-9

 Seemannserinnerungen – Seefahrt damals

Band 10-1 - ISBN 978-3-8476-8606-4

Rückblicke – Autobiographie – Teil 1

  Band 10-2 - ISBN 978-3-7380-6691-3

Rückblicke - Teil 2 - go west

  Band 10-3 - ISBN 978-3-7380-6741-5

Vom Werden eines Diakons - Rückblicke - Teil 3

  Band 10-4 - ISBN 978-3-7380-6756-9

Diakon in Dortmund und Soest - Rückblicke - Teil 4

Band 10-5 - ISBN 978-3-8476-8364-3

27 Jahre Himmelslotse im Seemannsheim

Runge - ISBN 978-3-7380-4502-4

Neurosen und Depressionenbis zur Altersdemenz

 Band 11 - ISBN 978-3-7380-3967-2

Wicherns Genossen der Barmherzigkeit – Diakone des Rauhen Hauses

Band 13 - ISBN 978-3-8476-8681-1- nur ePub (nicht bei amazon)

Hugo Wietholz – ein Diakon des Rauhen Hauses – Autobiographie

  Band 14 - ISBN 978-3-8476-9990-3

Schiffselektriker – Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden – Jahrgang 1936

Band 15 - ISBN 978-3-8476-8313-1

Deutsche Schicksale 1945 - Zeitzeugen erinnern

  Band 17-1 - ISBN 978-3-8476-0931-5

36 Jahre als Schiffskoch durch die Welt – Teil 1

Band 17-2 - ISBN 978-3-8476-0893-6

36 Jahre als Schiffskoch durch die Welt – Teil 2

Band 18 - ISBN 978-3-8476-0549-2

Seemannsschicksale aus Emden und Ostfriesland – erlebte Geschichten rund um die Seefahrt

  Band 19 - ISBN 978-3-8476-8685-9

Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

  Band 20 - ISBN 978-3-8476-8308-7

Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg – und danach

Band 21 - ISBN 978-3-8476-8727-6

Der steinige Weg zum Schiffsingenieur – Reiniger auf SS „RIO MACAREO“

Band 22-1 - ISBN 978-3-8476-1492-0

Als Passagier auf Frachtschiffen, Fähren und Oldtimern – Teil 1

  Band 22-2 - ISBN 978-3-8476-1501-9

Mit dem Bananendampfer in die Karibik und mit MS „CAP BLANCO“ nach Chile

Band 22-3 - ISBN 978-3-8476-1494-4

Als Passagier auf Frachtschiffen, Fähren und Oldtimern – Teil 3

Band 26 - ISBN 978-3-8476-8720-7

Liebe findet immer einen Weg

Band 27 - ISBN 978-3-8476-8922-5

Verschenke kleine Sonnenstrahlen

  Band 28 - ISBN 978-3-8476-1299-5

Durch alle Nebel hindurch – Texte der Hoffnung

  Band 29-1 - ISBN 978-3-8476-0847-9

Logbuch einer Ausbildungsreise des Matrosengefreiten Paul Hundt im Sommer 1938 auf Segelschulschiff HORST WESSEL

Band 29-2 - ISBN 978-3-8476-0825-7

Logbuch – Teil 2 – Anthologie – Hochseefischerei – Küsten- und Hochseeschifffahrt

Seefahrererinnerungen - Seemannsportraits - Logbuchuebungen: Band 29 in der maritimen gelben Reihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe…

Band 30 - ISBN 978-3-7380-2489-0

Schiffe, Häfen, Mädchen - Seefahrt 1956 - 1963

Band 31 - ISBN 978-3-8476-9048-1

Sonne, Brot und Wein – ANEKIs lange Reise zur Schönheit

  Band 32 - ISBN 978-3-8476-9211-9

Sonne, Brot und Wein – ANEKIs lange Reise zur Schönheit – Wohnsitz Segelboot – Teil 2

Band 33-1 - ISBN 978-3-8476-1354-1

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

  Band 33-2 - ISBN 978-3-8476-1398-5

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg – Teil 2

  Band 33-3 - ISBN 978-3-8476-1396-1

Museumsschiffe in Hamburg

Band 34 - ISBN 978-3-8476-8166-3

Nimm ihm die Blumen mit

  Band 35 - ISBN 978-3-7380-4275-7

Junge, komm bald wieder… – Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

Band 36 - ISBN 978-3-7380-3900-9

In den 1960ern als Seemaschinist weltweit unterwegs

  Band 37 - ISBN 978-3-8476-8337-7

Frequenzwechsel

Band 38 - ISBN 978-3-8476-9935-4

Zauber der Erinnerung – Heitere und besinnliche Kurzgeschichten und Lyrik – auch zum Vorlesen

Band 39 - ISBN 978-3-8476-8514-2

In Bilgen, Bars und Betten

  Band 40 - ISBN 978-3-8476-9323-9

Von Klütenewern und Kanalsteurern

Band 41 - ISBN 978-3-7380-2293-3

Vor dem Mast – ein Nautiker erzählt vom Beginn seiner Seefahrt 1951-56

Band 42 - ISBN 978-3-7380-3946-7

Seefahrt 1956-58 – Asienreisen vor dem Mast – Nautischer Wachoffizier

Band 43 - ISBN 978-3-8476-0550-8

Winterwunder – Weihnachtliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

Band 44 - ISBN 978-3-8476-8850-1

Flarow, der Chief – Teil 1 – Maschinenassistent

  Band 45 - ISBN 978-3-8476-9013-9

Flarrow, der Chief – Teil 2 – Technischer Wachoffizier 1963

 Band 46 - ISBN 978-3-8476-9014-6

Flarrow, der Chief – Teil 3

  Band 47-1  - ISBN 978-3-7380-2131-8

Erlebnisse an Bord und in Häfen - maritime Kurzgeschichten

Band 47 - ISBN 978-3-8476-8398-8

Seefahrtserinnerungen – Anthologie

Band 47-3  - ISBN 978-3-7380-2140-0

Erinnerungen an meine Seefahrtszeit - 1946 bis 1954

 Band 48 - ISBN 978-3-7380-3509-4

Erinnerungen eines Nautikers an seine Seefahrt in den 1950-70er Jahren und sein Wirken als maritimer Beamter

Band 58 - ISBN 978-3-7380-4066-1

Seefahrt unter dem Hanseatenkreuz der Hanseatischen Reederei Emil Offen & Co. KG um 1960

  Band 59-1 - ISBN 978-3-8476-1603-0

Unterwegs auf interessanten Schiffen

Band 59-2 - ISBN 978-3-8476-1535-4

Schwergutschiffe gestern und heute

Band 60 - ISBN 978-3-7380-3771-5

Wasser über Deck und Luken - Seefahrt in den 1950-60er Jahren

Band 61-1 - ISBN 978-3-8476-1575-0

Ab 1956 als Steward zur See

Band 61-2 - ISBN 978-3-8476-1581-1

Seefahrterinnerungen – Service an Bord

Band 61-3 - ISBN 978-3-8476-1554-5

Seefahrterinnerungen – ‚Freunde der Seefahrt’ – maritimes Museum in Emden

  Band 64 - ISBN 978-3-8476-1312-1

Opas Seefahrtzeit – Ing-Assi und Seemaschinist 1959 bis 1964

Band 65 - ISBN 978-3-8476-8155-7

Johann Hinrich Wichern - Herold der Barmherzigkeit

 Band 67 - ISBN 978-3-8476-9866-1

Seekrank auf bewegten Meeren – Schiffsjunge 1948-50

  Band 68 - ISBN 978-3-8476-9958-3

Geschichten rund um das Segelschulschiff A. R. A. LIBERTAD

Band 69 - ISBN 978-3-8476-1696-2

Seemann, deine Heimat ist das Meer – Teil 1

Band 70 - ISBN 978-3-7380-3841-5

Seemann, deine Heimat ist das Meer – Teil 2

Band 71 - ISBN 978-3-7380-4096-8

Seemann, deine Heimat ist das Meer - Teil 3 - Reisen auf ILLSTEIN, RIEDERSTEIN, BUCHENSTEIN, SONDERBURG

  Band 72 - ISBN 978-3-8476-8822-8

Kirche im Nachkriegs-Mecklenburg um 1950-60

Band 73 - ISBN 978-3-8476-0987-2

Pastoren in Grevesmühlen

  Band 75 - ISBN 978-3-8476-1321-3

Aus der Geschichte der Deutschen Seemannsmission

  Band 76 - ISBN 978-3-8476-9502-8

Rudis Weltenfahrten 1936 – 1948

Band 78 - ISBN 978-3-8476-1814-0

Briefe aus Fernost – 1907 – Oberzahlmeister Otto Schulze berichtet

  Band 79 - ISBN 978-3-7380-1189-0

Oberzahlmeister Otto Schulze – Briefe aus Fernost – Teil 2

Band 80-1 - nur bei amazon-kindle

Mitten im Leben: Band 80-2 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe)

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Mitten im Leben

Band 81 / ISBN 978-3-7380-6402-5

Jochen Klepper - Dichter und Zeitzeuge

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Kanallotse Herbert Suhr - ein Leben auf dem Wasser - 1912 - 2009: Band 82 in der maritimen gelben Buchreihe bei...

Printbuch: ISBN 978-1533559609

Kapitän Herbert Suhr - 1912 - 2009 - eine Seefahrerlegende - Teil 1: Band 82-1 in der maritimen gelben Buchreihe...

 ebook: ISBN 978-3-7380-7237-2

Band 83 - ISBN 978-3-7380-6629-6

Joseph Conrad - Seefahrer und Schriftsteller

Band 84 - Band 84 - ebook Band 84 - Geschichte des Elbdorfes Rissen -  

Geschichte des Elbdorfes Rissen: Band 84 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen...

- Elbdorf Rissen -        
 
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Neubau der Stadtteilschule Hamburg-Rissen: Band 86 in der gelben Reihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Reihe bei...

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Wiedersehen mit Schwerin: Band 87 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen...

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Eine Reise nach Schwerin: Band 87-farbig in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen Ruszkowski)

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Wiedersehen mit Sylt: Band 88-sw in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe Buchreihe bei Juergen Ruszkowski)

      Band 88-farbig

Eine Reise nach Sylt: Band 88-farbig in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (maritime gelbe Buchreihe bei Juergen Ruszkowski)

Wiedersehen mit Sylt - 1 - Westerland - Kampen - List

Wiedersehen mit Sylt - 2 - Hörnum - Rantum - Keitum

Band 89 -

Werde ich wirklich gerne alt? - Gedanken zum Altern: Band 89 in der gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowski (gelbe Buchreihe bei Juergen…

Werde ich wirklich gerne alt? - Gedanken zum Altern

Band 90

Reisen mit Hurtigruten und anderen Fährschiffen - Begegnung mit Schleppern und bemerkenswerten Schiffsumbauten

Reisen mit Hurtigruten und anderen Fährschiffen - Begegnung mit Schleppern und bemerkenswerten Schiffsumbauten: Band 90 in der maritimen gelben…

Segelfahrterinnerungen 1850-70 - Richard Wossidlo befragte ehemalige Seeleute

Kaiserliche Marine um 1890 mit Zeichnungen von C. W. Allers

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