Hans Patschke reflektiert über die Nazi-Zeit, wie er sie erlebt hat

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Hitlers "tausendjährige" Zeiten

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Auszug aus

Band 37

Schiffsfunker Hans Patschke - †

* 29.11.1906 in Tilsit

Frequenzwechsel



Reflektion über seine Jugend- und frühen Mannesjahre zu Hitlers Zeiten:

...Kurzum, es erfolgten die ersten Ansätze und Atemzüge des später so verhängnisvoll werdenden „deutschen Erwachens“ nun auch in Ostpreußen, da allerdings später als im Reich selber und in konservativerer Form als z. B. in Bayern, wo ein bisher unbekannter Herr Hitler nach- und neu-militante Kräfte als Reagenz auf den stetig mehr und gefährlich erstarkenden Kommunismus in Deutschland um sich sammelte. Es wuchsen also überall im Reich in den zwanziger Jahren neben zahmen Kriegervereinen und politisch schon eher bewussten und disziplinierten Verbänden ehemaliger Soldaten - wie dem „Stahlhelm“ - auch etliche rechtsnationale Jugendverbände schier wie Pilze aus dem Boden. Letztere waren ihrer Zielsetzung nach aber keineswegs „militant“, wenn auch ihrer Struktur nach militärisch ausgerichtet und in sich gegliedert und hatten zum anderen vielfach keine direkte Verbindung untereinander. Gemeinsam waren bei diesen Jugendbewegungen Wunsch und Absicht, die, aus ihrer Sicht gesehen, deutsche Schmach von 1918 und das von französischem Hass diktierte Versailler Friedensstatut auszulöschen oder zu revidieren. Das „Wie“ in der Ausführung blieb allerdings unbeantwortet und verschwommen. Damit verbunden war das Ziel‚ Deutschland wieder einen seinen volkswirtschaftlichen und kulturellen Fähigkeiten entsprechenden Platz in der Rangfolge der Staaten und Völker zu schaffen, ferner eben ein Gegengewicht gegen das Überschwappen des östlichen Kommunismus und dessen Heilslehren zu sein. Der Ehrbegriff hat im Leben der Völker schon immer einen hohen Wert gehabt - nicht nur bei uns Deutschen - zweifelhaft ist nur immer seine individuelle Auslegung bzw. dessen Berechtigungsanspruch in den Augen des lieben Nachbars. Im Schulunterricht aus fremdsprachlichen Texten oder irgendwelchen literarischen Erzeugnissen entnommene Sätze á la Paukenschläge - beispielsweise „dulce et decorum est pro patria mori“ oder „nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre“ - können vielleicht oder zweifellos besonders für junge Menschen faszinierend sein, aber sie sind oder werden entweder sinnentstellt, bzw. passen real nicht ganz für das Zusammenleben von Staaten oder Völkern...

...Die Ereignisse bei Niederschlagung des Hitlerputsches 1923 in München unter Einsatz von Reichswehr-Truppenteilen hatten zum anderen gezeigt, dass diese Reichswehr trotz aller guten Kontakte zu den patriotischen Verbänden durchaus kein Einsatzfaktor für eine etwaige Umgestaltung der bestehenden politischen Machtverhältnisse war, dass ganz besonders das aktive 0ffizierkorps von Rang und Adel vielmehr getreu seinem Fahneneid auf Seiten der Republik stand...

...Dass diese geschilderte Entwicklung der Anfang des nun auch auf Ostpreußen übergreifenden Hitlerismus war, wusste damals noch niemand...

...In Deutschland war inzwischen das Heer der Arbeitslosen ganz beträchtlich angewachsen, zum anderen hörte nun auch ein dem Teufelskreis Politik wenig verfallener Beobachter - die deutschen Seeleute gehörten im allgemeinen dazu - zunehmend mehr von einem gewissen Herren Hitler als einem ominösen Exponenten in der politischen Szene. Mir war der Name Hitler aus meinen letzten Tilsit-Jahren her zwar nicht unbekannt, aber ich hatte diesem Namensträger seinerzeit keine besondere Bedeutung zugemessen. Bei einem kameradschaftlichen Plausch hatten sich wider mein Erwarten auch zwei oder der Bordkameraden auf AUGUST SCHULZE als Sympathisanten Hitlers bezeichnet. Das ließ mich insofern aufhorchen, als die Masse der deutschen Seeleute im Allgemeinen außer ein paar kommunistischen Schreiern dem damaligen politischen Geschehen teilnahmslos gegenüberstand. Dieser ging es angesichts der Heere von Arbeitslosen in allen Berufssparten mehr ums Brotverdienen als um die Problematik politischer Aussagen...

...In den anfangdreißiger Jahren waren Handel und Wirtschaft nicht nur im Deutschen Reich, sondern allüberall in der Welt restlos verkorkst. Depressionen und Rezessionen im Wirtschaftsleben gab es dann und wann immer einmal, aber sie blieben für gewöhnlich auf Teilbereiche der Produktion oder nur bestimmte Zonen und Gebiete des Erdballs beschränkt. Diesmal schmorte der ganze Globus im Fegefeuer wirtschaftlicher Resignation, litt jeder Staat mehr oder weniger unter der Auswirkung der kranken These von „Angebot und Nachfrage“ wie unter eines Psychose. Vielleicht wurden die großen Industrienationen mit ihrer dichten Bevölkerung auf engem Lebensraum, mit relativ bisher hohem Lebensstandard ihrer Menschen und mit großem Bedarf an Rohstoffen für die Erzeugung ihrer Exportgüter durch diese Epidemie im Wirtschaftsablauf am stärksten betroffen, für das Deutsche Reich als einen Produzenten von Fertiggütern hatte das zweifellos seine Gültigkeit, bzw. bedingte die hohe Zahl von über sechs Millionen Arbeitslosen (außer deren Familienmitgliedern) in den Restjahren der Weimarer Republik . Die Unzufriedenheit dieser Millionen Entwurzelten mit ihrer Regierung, bzw. deren konzeptionslosen Politikern - Männer der bürgerlichen Mitte und Sozialdemokraten - mag zum anderen für diese Jahre das immense Anwachsen der Mitgliederzahlen und Mitläufer der radikalen Parteien links und rechts erklären. Vorzugsweise war es außer den reinen Fanatikern die kompromisslose junge Generation, die sich in Aussichts-, Ausweg- und Hoffnungslosigkeit in hellen Scharen und mit gläubigen Herzen diesen extremen Gegenpolen anschloss oder mit deren politischen Aussagen identifizierte. Das im Grunde genommen schon bald nach Ausgang von Weltkrieg 1 vorprogrammierte Ende der Weimarer Republik - recht eigentlich das Ende der bürgerlichen Epoche im Deutschen Reich mit ihren vielen positiven und negativen Erscheinungsformen - hatte im Januar 1933 mit Übernahme der Regierungsgewalt durch den „Trommler“ Herrn Hitler, bzw. seine nationalsozialistische Partei ihren fälligen Termin. Der „Führer“ Herr Hitler und der Nationalsozialismus sollen in meinen Aufzeichnungen im Übrigen nur insoweit Erwähnung finden, als es mir im Rahmen meines eigenen Lebensablaufs während der nächsten 12 Jahre notwendig erscheint. Ich gehörte trotz meiner frühzeitigen Impfung mit nationalem Gedankengut anfänglich durchaus nicht zu den Sympathisanten der „Nazis“, bzw. konnte sich mir als Motiv für einen Machtwechsel die nationalsozialistische Heilslehre nicht irgendwie glaubhaft darstellen. Der Tamtam der Aufmärsche und Fackelzüge unter Hakenkreuz-Emblemen auf blutroter Fahne war mir, rein äußerlich gesehen, zu gewollt und unrealistisch für eine dringliche Lösung der auf dem Reich lastenden Probleme, andererseits weinte. Ich den scheidenden „Demokraten“ ihrer Konzeptionslosigkeit und Zerstrittenheit wegen wiederum auch keine Träne nach. Wir Deutschen waren uns damals höchstwahrscheinlich mit großer Mehrheit überhaupt nicht bewusst, was unser Volk im so genannten „Dritten Reich“ erwartete, dass zum anderen die viel geschmähte Weimarer Republik , zum mindesten im persönlichen individuellen Bereich, eben auch ihre Vorzüge gehabt hatte. Immerhin ging es nun in der Wirtschaft unter den gestrengen neuen Herren, wenn auch nur sehr langsam, wieder aufwärts, und die Reihen der Arbeitslosen lichteten sich à cto diverser diktatorisch-dirigistischer Maßnahmen teilweise unerwartet schnell. Vieles an diesem Wunder mag dem weltweiten allmählichen Auslaufen der schweren Wirtschaftskrise an sich zugeschrieben werden, aber zweifellos trug unser jäher Aufschwung durchaus auch Züge deutscher Machart, war z. T. ein Erfolg des Glaubens an das Programm und das beste Wollen der Nationalsozialisten und ihres Meisters. Die nachgeradezu utopisch anmutende „Führeridee“ fand mehr und mehr das Bejahen der breiten Masse des deutschen Volkes. - Was dieser politische Wechsel mir selber brachte? Anfänglich zumindest gar nichts, aber lassen Sie, lieber Leser, mich nun erstmals meine persönlichen, wechselhaften Positionen seit 1931 aufzeichnen und dann die Aspekte schildern, unter denen ich in das „Dritte Reich“ hineinspazierte. Bis etwa Herbst anno 1931 ließen mich die Groschen der Arbeitslosen- und Krisenunterstützung im Verein mit finanzieller Zuwendung und Futterpaketen von daheim in Hamburg nicht verhungern...

...Wir verlobten uns am 30. Januar 1933, an dem Tag, da Zehntausende von Berliner SA-Männern der Berufung Hitlers zur Machtübernahme durch den greisen Reichspräsidenten und ehemaligen Generalfeldmarschall von Hindenburg mit einem Fackelzug vor ihm und ihrem „Führer“ spontanen Ausdruck gaben. War für einen mehrjährig unbeschäftigten Seefahrer solch ein „historischer“ Tag nicht auch für ihn ein gutes Omen? Diese Frage soll unbeantwortet bleiben, tatsächlich registrierten wir Ehefreudigen damals das Berliner Spektakel im fernen Ostpreußen sozusagen nur am Rande, vage und unbewusst seiner späteren Folgen. Mut und Zukunftsgläubigkeit brachten wir beiden „Nichts“ jedenfalls in ausreichender Menge auf mit diesem unseren Beschluss zur Zweisamkeit. In den Monaten danach liefen meinerseits einige erfolglose Bemühungen nach verschiedenen Richtungen hin wegen eines Berufswechsels, es kam auch von überall eine freundliche Antwort zurück, aber sie beinhaltete eben eine Absage. Ich war durchaus bereit, das Lehrerstudium anzutreten oder den Gewerbelehrer zu machen - spielte dieserhalb ein halbes Jahr Bauzimmermanns-Volontär bei dem Baumeister-Vater meiner beiden kleinen Stundenmädchen - wollte in Banklehre eintreten und so weiter und sofort, kurz gesagt, ich schrieb mir schier die Finger wund, um etwas. Handfesteres als die Seefahrt zu erreichen. „Adolf“ war bei der Arbeitsbeschaffung also auch nicht viel besser als seine demokratischen Vorgänger, wenigstens nicht in meinem Einzelfall, no, Sir, Regieren war anscheinend schwerer als Opponieren... Immerhin verdiente ich durch meine Stundengeberei fast just soviel wie als Vollgrad in der Seefahrt, und so vergisst man ob des scheinbar Positiven das Nachdenken und die nicht direkt fühlbare Arbeits- oder Berufslosigkeit von Tag zu Tag mehr. Ab Neujahr 1934 begann mein drittes Arbeitslosenjahr, hinterher gesehen, das schwerste von allen... Ich selber erkrankte ebenfalls etwa zur gleichen Zeit wie mein Vater an einem erst akuten, dann trotz ärztlicher Bemühungen chronisch werdenden Magenkatarrh, der mir jahrelang noch manchen Kummer bereitete. Diese meine Krankheit war sicher ein Reagenz auf die gescheiterten Berufsaussichten, den ausbleibenden, à cto Verlobung noch stärker forcierten Erfolgszwang und die äußeren, in meinen Augen komplizierten Zeitumstände an sich... Ein Pluspunkt meines damals als Folge des Katarrhs schlechten physischen Zustandes war das Freikommen vom zwangsweisen Einzug zur „SA“, der zumindest in Ostpreußen im Sommer 1934 ein erstes seltsames Licht auf die politischen Praktiken der neuen Machthaber warf. Über Nacht sozusagen wurden z. B. auch aus ehemaligen Rotfrontkämpfern gekaufte oder erzwungene SA-Männer.Allgemein blickte das Gros der Normalbürger durch das Dickicht der NS-Methoden - gezeigte Pflege des nationalen deutschen Gedankengutes in Bezug auf den neuen NS-Staat und dessen Ideologie unter Einbezug aller deutschen Volksgenossen zur einheitlichen Gemeinschaft - gar nicht hindurch. Er konnte nicht unterscheiden, was in der aufgetischten neuen Lehre Dichtung oder Wahrheit war, er war zum anderen durch die vorangegangenen Verfalljahre und den Bankrott der Weimarer Demokraten zu mürbe für eine nüchterne Betrachtung der neuen Wirklichkeit im Reich geworden. Genosse Normalbürger konnte außerdem nicht abstreiten, dass dieser Herr Hitler im kurzen Zeitraum seines Wirkens innen- und außenpolitisch irgendwelche Pluspunkte verbuchte, im Übrigen Handel und Wandel unter seiner Ägide zwar nur langsam, dafür aber kontinuierlich auf Vordermann kamen. Davon verspürte ich persönlich anno 1934 leider noch nichts ...

...Während meiner ANNI-Dienstzeit fand auf Beschluss der NS-Reichsregierung im Spätsommer 1935 der Wechsel der Handelsflagge statt, unsere Farben der Weimarer Zeit mussten den neuen der „siegreichen Bewegung“ Platz machen, ein feierlicher Anlass, der eine entsprechende Würdigung finden sollte... sogar mein Kapitano H. K., Reserveoffizier der ehemaligen kaiserlichen Marine mit entsprechender Gösch in der verabschiedeten Flagge, stimmte in das abschließende „Sieg Heil“ nach Hissung des neuen Emblems mit gezeigter Begeisterung ein...

...Es ist nicht ganz einfach, das damalige politische Empfinden und Denken der Deutschen insgesamt zu beschreiben oder irgendwie zu analysieren. Die Tatsache, dass sich seinerzeit etwa die Hälfte der wahlberechtigten deutschen Volksgenossen oder gar noch mehr 1932 in einer nach demokratischen Spielregeln erfolgten Wahl für die NSDAP und damit für die Machtübernahme seitens Hitler ausgesprochen hatte, bedeutete keineswegs, dass das Gros der Deutschen dem neuen Regime auch in aller Liebe und Ergebenheit anhing. Die Mehrzahl der NS-Wähler bestand aus Sympathisanten ohne parteiliche Bindung oder reinen Mitläufern, bzw. Enthusiasten für eine Idee, die sie entweder nicht verstanden oder nach ihrem Wunschdenken interpretierten. 1935 war nach vielen der Allgemeinheit wenig zusagenden Maßnahmen im Verfolg Programmerfüllung der Partei (Gleichschaltung in allen Bereichen der Politik und Wirtschaft z. B.) und wegen. vieler unqualifizierter Übergriffe eigenmächtig handelnder kleiner Hitlers und, und, und -, die anfänglich große Begeisterung für die neuen Männer stark abgeebbt. Der propagandistisch geschickt hochgespielte Rückgriff zur beredten Pflege altpreußischer Tradition und alles Erinnerungswerten aus des Vaterlandes Geschichte und Geistesleben war und blieb damals zweifellos ein sehr entscheidender und wirkungsvoller Bestandteil der NS-Mentalität für ein wieder festeres Verankern des Regimes in breiten deutschen Volksschichten. Die schikanöse Behandlung der jüdischen Mitbürger war vielen oder den meisten Deutschen entweder nicht bekannt oder wurde von diesen geflissentlich nicht wahrgenommen, zumal der Jude (und der Zigeuner ebenfalls) in Deutschland – wie auch in anderen Ländern - sich seit eh und je keiner großen Beliebtheit erfreut hat...

...Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht durch Hitler 1935 nach Absage der laut Versailler Vertrag diktierten diesbezüglichen militärischen Bestimmungen an die ehemaligen Kriegsgegner, das rasante Wachsen der neuen, jungen Luftwaffe verlangte u. a. auch im halbzivilen Bereich der Flugsicherung eine Unmasse Funkpersonal. Woher dieses nehmen, wenn bis dato nichts davon vorhanden, war? Ergo wanderten die neu produzierten Funker größtenteils zu Vater Staat, um dessen gewünschtes Potential dieses Typs aufzufüllen, bzw. dessen Angebot von beständiger, sicherer Arbeit zu nutzen... Die in den Jahren 1935 - 1939 gewaltig anlaufende Aufrüstung der Wehrmacht Adolf Hitlers erforderte neben dem steten Zuwachs an Handelsschiffen unter deutscher Flagge ein ungeahnt großes Kontingent an Funkpersonal, wovon allerdings ein Großteil der Neu-Ausgebildeten nicht auf Handelsfahrzeugen landete, sondern, wie ich selbst ja auch, in die halbzivile Flugsicherung abwanderte oder umsteigen wollte. Nach letztgenannter halbstaatlicher Institution zog es auch viele der nebenberuflichen Frachtschifffunker, teils aus vielerlei privaten Gründen, teils aus dem Wunsch heraus, irgendwie beim gigantischen Aufbau der deutschen Supernation des göttlichen Adolfs „dabei zu sein“... Diese sture Tagestätigkeit war nun nicht gerade mein Ideal (weg vom Regen in die Traufe), ich merkte zum anderen recht bald, dass dieses Tun bei aller zivilen Äußerlichkeit die erste Stufe einer vormilitärischen Schulung darstellte. In allen möglichen während des Tagesdienstes stattfindenden, besonderen Informationsstunden, deren Vortragende meistenteils Luftwaffenoffiziere waren, wurden speziell wir Anfänger über etwaigen Geheimnisverrat und seine harten strafrechtlichen Folgen belehrt. An „Geheimnisse“ kamen wir Neuen einstweilen ja absolut nicht heran, also wirkte auf mich die stete Aufzählung für etwaigen Sündern drohende Strafen - jeden zweiten Tag mit Entlassung, jeden dritten Tag mit Gefängnis und jeden vierten Tag mit Erschießen konfrontiert – nicht gerade ermunternd. Die offerierten Beispiele von Verrat waren im Übrigen für meinen Geschmack allzu primitiv konstruiert...

...Nicht so glatt und eben wie in meinem persönlichen Bereich zeigte sich hingegen das politische Geschehen in und um das Deutsche Reich anno 1938/39, es trug sich da vielmehr, unübersehbar in seiner Tragweite für den deutschen Durchschnittsbürger und mit viel Aplomb (Sicherheit, Nachdruck) seitens der nationalsozialistischen Machthaber nach außen hin, eine Menge Erhebendes und in gleicher Weise Erschreckendes zu. Dass der 1933 inthronisierte Regierungsapparat Hitlers kein bequemes Element im Punkte Coexistenz mit der Umwelt sein würde, sollte vermutlich jedem Deutschen ab Anbeginn des „Tausendjährigen Reiches“ bewusst gewesen sein. Stießen in den Folgejahren einerseits Hitlers einstweilen allein auf das Deutsche Reich beschränkte rassistische Aktivitäten in aller Welt auf Unverständnis und wenig Gegenhiebe, so erweckten andererseits das stete Marschieren seiner Heerscharen zwecks Rückführung der im Weltkrieg 1914/18 an die Siegerstaaten abgetretenen, ehemals deutsche Ländereien und schließlich der 1939 von ihm mit Sowjetrussland ausgehandelte Nichtangriffspakt das aus ihrer Sicht zweifellos berechtigte Misstrauen der westlichen Großmächte England, Frankreich und USA. Die meisten Deutschen - unter ihnen auch der Großteil der eingeschriebenen Parteigenossen der NSDAP - waren hingegen und entgegen westlicher Einschätzung trotz aller von den Machthabern geschickt geschürten und gesteuerten Begeisterung für das Dritte Reich und „ihren erfolgreichen Führer“ gar nicht so bedenkenlos und kriegslüstern, wie man es ihnen nachträglich einzureden versuchte, und es dann und wann auch heute noch tut. Die damals ältere Generation aus Kaiserzeit und erster Republik stellte sich im Stillen bei jeder neu verkündeten „Siegesnachricht“ der Führung wohl mehr als einmal die bange Frage des „Äpfelchen, wohin rollst du?“ Laut stellte diese Frage allerdings kaum jemand, ein ganzes großes, geistig hochstehendes Volk machte vielmehr teils wider besseres Wissen oder Wollen, teils wegen mangelnder Zivilcourage oder seit eh und je anerzogener Gehorsamspflicht bei einem Spiel mit, das früher oder später böse Folgen zeitigen musste. À cto des damals unter den Deutschen weit verbreiteten, fast kindlichen oder mystischen Glaubens an Adolf Hitler als einen von Gott gesandten Messias für des Vaterlandes Rehabilitierung von ehedem erlittener Schmach und Schande und für die staatliche Zusammenführung aller Menschen deutscher Zunge wurde der „deutsche Michel“ zusätzlich ein williger Ja-Sager zu allem Tun seiner Regierenden. Das konnte umso leichter geschehen, als einerseits der seit 1933 äußerlich erkennbare Wirtschaftaufschwung im Reich mit geregeltem allseitigem gutem Verdienst und der Vollbeschäftigung der Massen als Folge davon, sowie eine geschickte und erfolgsträchtige staatliche Lenkung von Freizeitgestaltung und Sportwesen, andererseits Boykottmaßnahmen gegen den zunehmend wachsenden, deutschen Warenexport und oft unberechtigt motivierte Deutschenhetze speziell im westlichen Ausland aus Neid und Profitgier heraus beredte und plausible Argumente für die Rechtschaffenheit des in Deutschland aufgezogenen Regimes darstellten. Dafür nahm der brave „Michel“ neben zeitweise geringfügigen Versorgungslücken die „temperierte“ oder „kleine“ Freiheit des Einzelnen gern in Kauf, sintemal der Begriff „Freiheit“ sowieso allüberall gemäß den Richtlinien der jeweilig etablierten Regierungsform ausgelegt zu werden pflegt, etwa nach dem variablen Grundsatz: Was jemand irgendwo darf, darf er anderswo noch längst nicht. Die Toleranzgrenzen sind diesbezüglich also sehr unterschiedlich und können kaum auf einen Nenner gebracht werden. Wer das damals in Deutschland nicht selber erlebt und durchlebt hat, vermag die verschiedenartigen Gefühls- und Meinungsströmungen seiner Menschen, bzw. die politischen Tendenzen und Vorgänge jener Epoche weder begreifen oder gar verständlich finden, so sehr er sich vielleicht auch um eine objektive Deutung bemühen mag. Ausgedrückt nach heutiger Lesart, war es für die meisten Bürger des Deutschen Reiches damals geradezu „in“, Deutsche zu sein, und das auch mit irgendwelchen Stolz zu betonen. Das fanden derzeit sogar nicht wenige Ausländer durchaus richtig. Aber sei dem, wie ihm sei, der „Trommler“ Adolf Hitler überspannte mit seinem pausenlosen Machthunger den Bogen des gerade noch Zulässigen und schien in falscher Beurteilung der Langmut anderer die Gegenströmungen in Ost und West wider sein Sendungsbewusstsein nicht richtig einkalkuliert zu haben. In Verfolg seiner Plane nahm und nahm er nach 1935 erfolgter widerrechtlicher Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland, was er nur irgend kassieren konnte: 1938 wurde Österreich einverleibt (11.03.1938 Einmarsch), 1939 kam das Memelgebiet heim ins Reich, wurden gleichzeitig (16.03.1939) ganz Böhmen und Mähren als Protektorat Groß-Deutschland angeschlossen.

1939 – Beginn des 2. Weltkrieges

Als es dann um die Rückgliederung des Freistaates Danzig und des so genannten polnischen Korridors gehen sollte, war es mit der bis dahin tatenlos zusehenden Geduld des Westens vorüber. Man hatte sich westlicherseits den Polen gegenüber zu sehr verpflichtet, um kontraktbrüchig werden zu dürfen, bzw. nun etwa ganz und gar sein „Gesicht zu verlieren“. Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch deutscher Heeresverbände in Polen und gleichzeitig damit ausgelöster Kriegserklärung von England und Frankreich an das Deutsche Reich der 2. Weltkrieg... Mein Bruder wurde per Telegramm aus seinem Heimatort in Schlesien - er war dort Bürgermeister - zur sofortigen Gestellung als Reservist hei seinem Truppenteil einberufen, was uns damals sehr deutlich die drohende Gefahr eines dicht bevorstehenden Krieges aufzeigte. Der Beginn der Feindseligkeiten zwischen Deutschland und Polen war vermutlich bereits fest programmiert und harrte nur noch auf das entsprechende Marschkommando...

...Meine damalige Befürchtung, als greifbarer, waffenfähiger Urlauber bei Kriegsausbruch sofort zur Truppe eingezogen zu werden - ich war von der Musterungsdienststeile Hamburg für Marine-Ersatzreserve II verbucht - war im Übrigen zum einen absurd - der ominöse „Heldenklau“ ging zu Kriegsbeginn noch nicht um, wir hatten vielmehr am Anfang bereits ausgebildete Soldaten wie Sand am Meer - zum andern entsprang diese meine Befürchtung meinem stillen Reserviertsein allem Soldatischen gegenüber. Ja, so wandelbar sind innerhalb weniger Jahre Jugendbegeisterung und spätere Realitätsbegriffe in Sachen Krieg und Soldatsein. Aber deshalb war und bin ich kein Pazifist, ich wollte mich durchaus nicht meiner Pflicht dem Vaterland gegenüber entziehen, wollte ihm jedoch vorzugsweise und nach Möglichkeit dort dienen, wo mein Einsatz nach meiner Annahme am dienlichsten zu sein schien. Handelsschiffsfahrer wurden im Kriegsfall nach den diesbezüglich im Weltkrieg 1 gemachten Erfahrungen der Kriegsmarine-Kommandos nämlich genau so benötigt wie Soldaten zur See, und das waren die „Männer der Kriegsmarine“ (Hitler-Ausspruch) zur Hauptsache. Entzog man zum anderen im Verlauf eines Krieges den Handelsschiffen ihr eingefahrenes Personal, so musste dieses durch Soldaten ohne die nötige seefahrtfachliche Erfahrung ersetzt werden. Das konnte wenig sinnvoll und u. U. nachteilig sein. Darum pflegte man bei den üblichen routinemäßigen soldatischen Nachmusterungen Berufsseeleute vom Wehrdienst geflissentlich freizustellen, irgendwie wirkten diese ja sowieso mit ihren angestammten „Untersätzen“ im Auftrag der Kriegsmarine. Das galt natürlich nicht für die so genannten „Blockadebrecher“, in Hilfskriegsschiffe umgewandelte, für den gedachten Einsatz besonders geeignete, mehr oder weniger schwer armierte ehemalige Handelsfahrzeuge, die nur mit Soldaten, darunter größtenteils eingezogene Berufsseeleute, besetzt waren. Kurzum, ich bestieg wieder, noch gerade rechtzeitig vor dem Beginn des „Polenfeldzuges“‚ die in Rügenwalde / Pommern in irgendwelcher Kriegseinsatzbereitschaft liegende MÖWE . Der dortige enge Hafen lag voller meist kleiner Kriegsfahrzeuge, leerte sich aber rasch, über Nacht sozusagen, als sich die Dinge trotz aller stillen Hoffnung wohl der meisten Deutschen auf eine friedliche Beilegung der angeblichen Unstimmigkeiten zwischen dem Reich und Polen negativ gestalteten. Wie groß, welche Art und zu wessen Lasten diese, politisch gesprochen, „unerträglichen“, dem Kriegsausbruch vorausgehenden Übergriffe und Gegensätze waren und gingen, ist widersprüchlich und scheint mir persönlich bis zum heutigen Tag ungeklärt zu sein. Besonders erinnerlich aus den wenigen Rügenwalder Tagen bleibt mir immer die schicksalhafte FT-Meldung vom 3. September 1939 mit Inhalt: „Feindseligkeiten mit England und Frankreich haben begonnen. Richtig besehen, war es der Anfang vom Ende in noch nebuloser Ferne, ich konnte mich seinerzeit in dem Moment eines unguten Gefühls, einer schlimmen. Vorahnung des unwideruflich unfreundlichen Kommenden nicht erwehren. Im Gegensatz zum Beginn des ersten Weltkrieges gab es diesmal keine Begeisterung zum Start des von Herrn Hitler als notwendig erachteten Waffenganges. Die nur zwanzig Jahre Pause zwischen den Kriegen hatten die Schatten des Völkerringens 1914/18 noch längst nicht verblassen lassen, die Erinnerung an Blut, Hunger, Schweiß und Tränen war noch zu jung, um die Realität Krieg etwa mit einer Gloriole des heldischen Kampfes für die ehrenhafte Bewahrung der höchsten Güter und Werte einer Nation verbrämen zu können. Nichtsdestoweniger war das Gros der Deutschen bereit, seine Pflicht „Führer“ und Vaterland gegenüber nach besten Kräften zu erfüllen. Dafür gegebenenfalls auch zu sterben, war in näherer oder weiterer Zukunft noch immer Zeit, und jede abgeschossene Kugel traf gemäß jahrhundertealter Erfahrung sowieso nicht „apart ihren Mann“ (Marsch Fridericus Rex). Letzteres wussten sie hüben und drüben, selbst angesichts der hässlichen Tatsache, dass Menschenleben in Kriegszeiten „unter Preis“ gehandelt werden. Also, nun ging es mit der eisenhaltigen Luft los, und diese vertrugen erstmals die Polen sehr schlecht, was der kleinen MÖWE wiederum zum raschen Einsatz Auge in Auge mit der „Front“ verhalf. Als diese nach ein paar Tagen der Bereitschaft in Rügenwalde und anschließend Danzig-Neufahrwasser als erstes deutsches Handelsschiff in den polnischen Großhafen Gdynia, das nach deutscher Besetzung umbenannte Gotenhafen, einlief, wurde an der NW-Flanke des Hafenbereiches auf der hügeligen Oxhöfter Kämpe noch erbittert um jeden Fußbreit Boden gekämpft. Wir hatten unseren „Untersatz“ in Becken II an dessen Westseite hinter Kohlebergen und Umschlagsanlagen - verfahrbaren Kranbrücken der polnischen Handelsfirma „Polskarob“ - vertäut, sintemal polnische Artillerie von der Kämpe aus das Hafengebiet gut und gern unter Beschuss nehmen könnte...

...Mir selber kamen dann später mancherlei Gedanken betreffs des menschlichen Schicksals bzw. eines unabänderlichen Vorausbestimmtseins von Leben und Tod für den einzelnen oder eine Gruppe Menschen, Gedanken ferner über freiwillige und befohlene Pflichterfüllung, darüber hinaus über Sinn oder Unsinn menschlichen Handelns, beispielsweise des Kriegführens. Zu einem, wenigstens meiner Ansicht nach, gültigen Schluss oder Resultat kam ich dabei zwar just so wenig wie auch andere Zeitgenossen, es sei denn letztendlich die abstrahierte Erkenntnis und Binsenweisheit, dass man mit dem Nachdenken immer erst dann beginnt, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Fällst du hinterher zum anderen nicht auch noch nach, so hast du einfach Glück gehabt. Weshalb, das gerade bei dir nicht geschehen ist, das wird dir niemand beantworten können, denn Selbsterhaltungstrieb, Umsicht und Vorsicht alleine entscheiden durchaus nicht immer über Leben oder Tod in Gefahrensituationen, schon gar nicht in der eisenhaltigen Luft eines Krieges. Da du vermutlich zum anderen kein Dauerpächter auf Glück sein dürftest, glaubt der Mensch an ein festes Vorgezeichnetsein seines Erdenweges, was nicht nur für ihn selbst, sondern auch für größere oder zusammenbefohlene Haufen von Menschen bei irgendwelchen Massensterben im Krieg oder Frieden gelten mag. - Das Jahr 1944 brachte den Deutschen als Folge von Herrn Hitlers überzogener Macht- und Kriegspolitik nur noch unübersehbare Rückschläge, bzw. ließ sie ein deutliches Nachlassen ihres Widerstandvermögens an den zahlreichen Frontlinien erkennen oder zumindest erahnen. Im Norden kapitulierte Finnland, im Südosten Rumänien, die bereits 1943 gestartete russische Großoffensive brachte den Sowjets Bulgarien und Polen in Besitz und führte Jugoslawien und Ungarn in die „rote Freiheit“. In Italien - es schlug sich rechtzeitig zur Feindseite - und Frankreich - Invasion der Alliierten in Bretagne und Normandie Juni 1944 - rückten Amis und Briten mit schier unerschöpflichen Mengen an Kriegsmaterial zügig auf die reichsdeutsche Grenze zu und, und, und -‚ die Aufreihung anderer ständig wachsender Miseren würde kein Ende nehmen. Es war spätestens zum Jahreswechsel 1944 mit dem kriegerischen deutschen Wollen und Können nur noch „Sense“. Die deutschen Soldaten und Zivilisten leisteten zwar das Bestmögliche gegen den Ansturm auf ihr Vaterland aus allen Himmelsrichtungen her, aber Hitler-Deutschland war nach über vier Jahren harten Ringens - in letzter Kriegsphase praktisch gegen die ganze übrige Welt mit ihren reichen Hilfsquellen an Gut und Blut - regelrecht ausgelaugt und starb im Bombenhagel der alliierten Luftwaffen an den Fronten und in der Heimat einen langsamen, unvermeidbaren Tod. Letzterer war eigentlich à cto Feind-Übermacht auch irgendwann und trotz aller falschen Durchhalteparolen der NS-Führung zu erwarten gewesen, konnte also das kriegsstrapazierte Volk der Deutschen kaum noch wesentlich überraschen. Andererseits dürfte nach meiner persönlichen Ansicht der, zugegeben, absolute Endsieg der Feindwelt über den Einzelgegner Deutschland, für den sie mehr als vier Jahre brauchte, für diese selber wiederum auch nicht gerade ein Ruhmesblatt in ihrer Historie sein ...

Bis alles in Scherben fällt: 1945

Heute, 35 Jahre später, habe ich wohl den nötigen Abstand von den Ereignissen meines Erlebens von Weltkrieg II und darüber hinaus vom „Dritten Reich“ - und vielleicht ein Bisschen Weisesein zusätzlich - um dieser unfreundliche Phase der deutschen Geschichte, ihre wenigen guten und vielen schlechten Seiten, sowie meine eigene Geisteshaltung innerhalb ihres Ablaufs irgendwie objektiv zu betrachten, bzw. den Versuch einer knappen Analysierung zu machen. Alle meine Erkenntnisse kommen natürlich nur aus eigener und darum mehr oder weniger enger Sicht, aber vermutlich haben viele meiner Zeitgenossen ähnliche Betrachtungen zum Damals - egal zu welchen Schlüssen sie dabei gekommen sind - angestellt. Ich kam dabei zu dem Fazit, dass wir deutschen Menschen in überwiegender Zahl weder kriegsbegeisterte, noch blutgierige Nationalisten und nicht nur willenlose Anhänger des göttlichen Adolfs waren. Etwaige Kritik an den Zuständen im „Dritten Reich“ war eine abgestorbene Vokabel, weil der, der sie etwa üben wollte, allzu früh selber sterben musste. Umgekehrt aber verdammten wir den „Führer“ und die nationalsozialistische Idee, so lange sie sich bewährten, just so wenig in Bausch und Bogen wie etwa das Gute der Weimarer Republikzeit , von den „Immer-Gegnern“ in jeder Staatsform, den absoluten Fanatikern egal welcher Schattierung und unverschuldet Leidtragenden jener Epochen einmal ganz abgesehen. Dass es zu jeder Zeit und in jedem Staatsgebilde eine Masse Opportunisten und falsche Stimmungsmacher für die Unentschiedenen gegeben hat und immer geben wird, sei nur kurz am Rande erwähnt, ihnen geht es ausschließlich um die Befriedigung des eigenen Machtbedürfnisses und die etwa erreichbaren Posten und Pfründen, die ein Staat zu vergeben hat. Kurz gesagt, der Deutsche irrte in seiner Gutgläubigkeit und anfänglich irgendwie romantisch gefärbten Begeisterung für eine Idee, deren Ausmaße er nicht abschätzen konnte, die ihn zum anderen vom nasskalten Regen in die eisige Traufe von fast allseitiger Ablehnung oder offener Feindschaft führte. Was man an üblen Untaten beim russischen „Bären“ aus Angst vor dessen Tatzenschlägen seitens der so genannten demokratisch gelenkten, westlichen Welt geflissentlich übersah, das galt keineswegs für Deutschland als ein nun nicht mehr gefügiges Bollwerk gegen einen panslawistischen Imperialismus. Außerdem machte ein Herr Hitler als angeblich weitsichtiger Staatsmann auf dem Felde Politik in seiner Großmannssucht alle nur denkbaren Fehler, die ihm in ihren Auswirkungen alle etwa noch vorhandenen auswärtigen Sympathien endgültig verscherzen mussten. Er übersah außerdem von allem Anfang an seines Vaterlandes ewig größtes Handikap: Deutschlands unglückliche geographische Lage im Herzen Europas zwischen den seit 1918 sich schon andeutenden politischen Blöcken Ost und West. Ein relativ kleiner dritter Machtfaktor dazwischen, der mit sich steigernder Intoleranz gegen Rassen und Völker und mit immer neuen Revisionsansprüchen der Landkarte dauernde Unruhe stiftete, musste in Konsequenz mit einem großen Knall zu gegebener Zeit enden...

...Ich nutzte meine großzügig bemessenen zehn Urlaubstage, um meine inzwischen aus Rauscha in Niederschlesien vor den Russen geflohenen Frau und Tochter in Kremmen bei Berlin aufzusuchen und beide anschließend vorsorglich zurück nach Hamburg zu bringen. Fehlte mir bislang noch das richtige Einschätzungsvermögen der während meiner Abwesenheit daheim entstandenen Kriegsschäden, so gaben mir die Trümmerhalden in Berlin, Bremerhaven, Hamburg und Kiel dafür eine beredte unerfreuliche Auskunft. Das strapaziöse Reisen Hamburg-Berlin-Hamburg in überfüllten Eisenbahnen unter dauernder Gefahr von plötzlichen Zugangriffen aus der Luft durch Bomberpulks oder einzelne Jagdbomber der Alliierten und die stetig anwachsenden Flüchtlingsströme aus den östlichen Teilen Deutschlands vermittelten zusätzliche bittere Erkenntnisse. Halb Deutschland befand sich auf der Flucht und suchte irgendwo in der zerstörten, klein gewordenen Heimat ein fragwürdig gewordenes Unterkommen oder kurzfristiges Verweilen, kurzum, das „Dritte Reich“ stand nach nur zwölf Jahren Bestehens statt der tausend vorausverkündeten vor seinem Untergang. Meine Familie und ich selber waren dabei just wie Millionen anderer deutscher Menschen in den scheinbar alles verschlingenden Strudel der Vernichtung geraten, aus dem wir uns freizuschwimmen versuchten, wobei uns als in Hamburg Ausgebombten diese Stadt eben die gegebenste Zuflucht zu sein schien...

...Also sollte ich das Sprengen erlernen, um gegebenenfalls oder aber laut Ukas mein Schiff mit Sachverstand zu den Fischen zu schicken. Am Ende dieses vermaledeiten Krieges war „verbrannte Erde“, Vernichtung allen Gutes mit eigener Hand, ein geflügelter Befehl. Tatsächlich hatte ich nicht im Entferntesten daran gedacht, meinen getreuen Kahn, der mich sicher durch alle Wirren des Krieges getragen hatte, zu guter Letzt zu erdolchen...

...Da die schwachen deutschen Verteidigungskräfte im Osten den Ansturm der ihnen an Zahl und Material weit überlegenen Sowjets nicht mehr aufzuhalten vermochten, bzw. der Unmasse von Flüchtlingen die Flucht per Landweg bereits abgeschnitten war, blieb der Seeweg eben für alle Flüchtenden, Militärs und Zivilisten, die einzige Möglichkeit, sich dem Zugriff des gewalttätigen russischen „Bären“ zu entziehen. Wehe, wenn solch ein Konvoi von Fluchtschiffen in einen Flugzeug- oder U-Boot-Angriff des Feindes hineingeriet, was leider auch mehrmals geschah, bzw. die Unsrigen harte Verluste an Menschenleben und Transportschiffen kostete...

...Das „Großdeutsche Reich“ war jedenfalls Ausgang April 1945 restlos alle, es gab kein stilles Refugium mehr für seine Menschen, diese hatten nur noch die karge Auswahl, sich entweder im Osten von den wenig beliebten Sowjets, oder im Westen von den mehr gentleman-eingeschätzten Angloamerikanern überrollen zu lassen. Das vom Feind unbesetzte Restdeutschland bestand, von einigen eingekesselten Kampfgebieten irgendwo im Reich abgesehen, nur noch aus der Provinz Schleswig-Holstein und dem zu der Zeit noch in deutscher Hand befindlichen dänischen Hinterland...

...Seltsam erschien mir im Nachhinein nach von mir damals gemachter Beobachtung, dass die britischen Jäger nicht wahllos ihre Ziele aussuchten, Fahrzeuge, die ihrer Einschätzung nach ostwärts liefen, wurden behämmert, wer vom Osten kam, blieb ungeschoren. Ich möchte heute daraus folgern, dass die Alliierten schon damals miteinander nicht so konform gingen, wie es nach außen hin den Anschein hatte, also möglichst wenige deutsche Schiffe den Sowjets als Beute anheim fallen sollten. Herr Winston Churchill, damaliger Lenker der britischen Politik und ein Fuchs in seinem Fach, sah vermutlich sehr frühzeitig die späteren Eroberungs- und Machtansprüche seines russischen Mitstreiters hellseherisch voraus und versuchte, diesen vom Beginn des Bündnisses an und gemäß Leitspruch der britischen Politik des „Divide et Impera“ aus in kleinen und kleinsten Dingen einen Riegel vorzuschieben. Das spätere politische Geschehen auf unserem Globus hat Churchills stetes Misstrauen den Sowjets gegenüber als durchaus berechtigt erwiesen, Russland einen ständigen Unsicherheitsfaktor im Umgang der westlichen Demokratien mit dem ehemaligen Verbündeten Sowjetunion werden lassen...

...Um nicht noch im letzten Moment von den wild über der Kieler Förde herumkurvenden Briten-Jagdbombern zum Ruhme des nicht mehr vorhandenen Vaterlandes auf Tiefe geschickt zu werden, setzte nun auch MÖWE , dem Beispiel anderer Schiffe im Reederund folgend, ihrerseits ein Bettlaken als unübersehbares Zeichen der „Ergebenheit“ am Achtermast, also „ich hab‘ mich ergeben“, weniger allerdings mit „Herz und Hand“ - wie es so schön im Liede heißt - als vielmehr eben aus Gründen gesunder Selbsterhaltung, bzw. aus purem Opportumismus...

...Aber sei dem, wie ihm sei, die Sondermeldung von Hitlers Selbstmord löste jedenfalls bei vielen Deutschen ein stilles Aufatmen der Befreiung oder zumindest Erleichterung aus, welche sich hei manch einem unüberhörbar in deftigen Kraftausdrücken Luft machten. Vermutlich hatten die meisten Deutschen Krieg und das überspitzte Brausein mit allem Drum und Dran einfach übersatt, auch diejenigen, die Mehrheit des Volkes, die recht eigentlich niemals direkt die Faust des Diktators gespürt hatten. Faschismus hin, Faschismus her, für die Masse derer, die den demokratischen Weimarer Staat entweder nie verstanden oder in ihm das richtige Augenmaß seiner nur parteiorientierten Politiker vermisst hatten, war er, zumindest bei allem Anfang, eine Heilslehre, für andere teils bedenkenlose, teils opportun gefärbte Volksgenossen im Laufe der Zeit eine reine Modesache oder gar ein Mittel zum Zweck. Ich selber möchte heute das kurzlebige Sein des Faschismus in Deutschland eher als „Hitlerismus“ einstufen oder bezeichnen, eine Epoche in der deutschen Geschichte, die allein von der Suggestivkraft eines einzigen Mannes geformt oder verformt wurde. Was nach Hitlers Tod in der Folgezeit auf uns Deutsche zukommen würde, konnten wir als Kriegsverlierer natürlich in keiner Weise übersehen, klar war uns nur eines, dass wir in diesem Feldzug en gros „mit Mann und Ross und Wagen“ vom bösen Feind geschlagen worden waren, bzw. dessen Rache jetzt fürchterlich sein würde. Mit Nachdruck muss ich allerdings betonen, dass bis zu diesem Knockout der Niederlage der größte Teil meiner Landsleute tatsächlich noch keine Kenntnis von den unzähligen Gräueltaten des NS-Regimes in den Konzentrationslagern oder sonst wo im besetzt gewesenen Ausland hatte. Die Nachkriegsoffenbarungen aus dem Munde der Alliierten wirkten daher auf uns Deutsche insgesamt besonders erschütternd und ernüchternd. Mag zum anderen dabei auch noch so viel aus propagandistischen Gründen von unseren Kriegsgegnern aufgebauscht worden sein, das tatsächliche Ausmaß der Übergriffe und die Skrupellosigkeit der NS-Machthaber in Verfolg ihrer imaginären Ziele wurden darum in keiner Weise geschmälert, blieben vielmehr eine traurige Realität. Wir können uns niemals darauf berufen, dass andere Staaten dann und wann ähnliche Gräuel verübten - oder gar heute noch verüben -‚ für die Wahrung der weltgültig genormten Menschenrechte ist jeder einzelne Staat verantwortlich und dafür bei Missbrauch haftbar, der restlos Besiegte schon auf jeden Fall. Es gab auch nichts daran zu deuteln, dass wir Deutsche unter der Ägide eines Herrn Hitler, von den Gräueln ganz abgesehen, unsere Karten im Va-Banque-Spiel seiner Politik maßlos überreizt hatten. Folglich war also nicht zu bezweifeln dass wir Verlierer allesamt, ob beim Einzelnen zu Recht oder Unrecht, und à cto des ganz gewiss beachtlichen großdeutschen Schuldkontos unseren Richtern zu stellen hatten...

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© Jürgen Ruszkowski

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Seemannsschicksale

Band 1 - Band 1 - Band 1 - Band 1

Begegnungen im Seemannsheim  

ca. 60  Lebensläufe und Erlebnisberichte

von Fahrensleuten aus aller Welt 

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Seemannsschicksale

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Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten

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Seemannsschicksale unter Segeln 

Die Seefahrt unserer Urgroßväter

im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts 

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  Band 5

 Capt. E. Feith's Memoiren

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amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet    

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in der Reihe Seemannsschicksale:

Dirk Dietrich:

Auf See

ISBN 3-9808105-4-2

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Maritta & Peter Noak

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  Band 9

Rainer Gessmann

Endstation Tokyo

Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes  

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Endstation Tokyo

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Band 10 - Band 10  - Band 10

Autobiographie des Webmasters

Himmelslotse

Rückblicke:   27 Jahre Himmelslotse  im Seemannsheim  -  ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons

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Band 11 - Band 11 - Band 11

Genossen der Barmherzigkeit 

 

  Diakone des Rauhen Hauses 

Diakonenportraits

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Diakon Karlheinz Franke 

 

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Band 13  - Band 13  

 

Autobiographie

 Diakon Hugo Wietholz


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 Band 14 

Conrad H. v. Sengbusch

Jahrgang '36

Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden 

Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"

 

Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven

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  Band 15

Wir zahlten für Hitlers Hybris

mit Zeitzeugenberichten aus 1945  über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung,  Zwangsarbeit und Gefangenschaft 

 

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Band 16

Lothar Stephan

Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - -  zuletzt als Oberst der NVA


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 Dietrich's Verlag   

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  Band 17 

Als Schiffskoch weltweit unterwegs 

Schiffskoch Ernst Richter

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 Band 18 

Seemannsschicksale

 aus Emden und Ostfriesland  

 und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern

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 Band 19   

ein Seemannsschicksal:

Uwe Heins

Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

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  Band 20  

ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg

Kurt Krüger 

Matrose im 2. Weltkrieg

Soldat an der Front

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 Band 21

Ein Seemannsschicksal: 

Gregor Schock

 

Der harte Weg zum Schiffsingenieur 

  Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO"

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  Band 22

Weltweite Reisen eines früheren Seemanns als Passagier auf Fähren,

Frachtschiffen

und Oldtimern

Anregungen und Tipps für maritime Reisefans 

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   Band 23

Ein Seemannsschicksal:

Jochen Müller

Geschichten aus der Backskiste

Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich

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  Band 24

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher 

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -1-

Traumtripps und Rattendampfer

Ein Schiffsfunker erzählt

über das Leben auf See und im Hafen

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  Band 25

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher 

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -2-

Landgangsfieber und grobe See

Ein Schiffsfunker erzählt

über das Leben auf See und im Hafen

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Band 26 - Band 26

Monica Maria Mieck:

 

Liebe findet immer einen Weg

Mutmachgeschichten für heute

Besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

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Band 27  - Band 27 

Monica Maria Mieck:

 

Verschenke kleine

Sonnenstrahlen

Heitere und besinnliche Kurzgeschichten

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Band 28 - Band 28 

Monica Maria Mieck

 

Durch alle Nebel hindurch

erweiterte Neuauflage

Texte der Hoffnung

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ISBN 978-3-00-019762-8

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 Band 29 

 

Logbuch

einer Ausbildungsreise

und andere

Seemannsschicksale

Seefahrerportraits

und Erlebnisberichte

ISBN 978-3-00-019471-9

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  Band 30

Günter Elsässer

Schiffe, Häfen, Mädchen

Seefahrt vor 50 Jahren

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  Band 31

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein 

 

ANEKIs lange Reise zur Schönheit

Wohnsitz Segelboot

Reise ohne Kofferschleppen

Fortsetzung in Band 32

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Band 32

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein

Teil 2

 

Reise ohne Kofferschleppen

Fortsetzung von Band 31 - Band 31

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Band 33

Jörn Hinrich Laue:

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe

 

 

184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten

ISBN 978-3-00-022046-3

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Band 34

Peter Bening

Nimm ihm die Blumen mit

 

Roman einer Seemannsliebe

mit autobiographischem Hintergrund

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  Band 35

Günter George

 

Junge, komm bald wieder...

Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

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 Band 36

Rolf Geurink:

 

In den 1960er Jahren als

seemaschinist

weltweit unterwegs

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Band 37  

Schiffsfunker Hans Patschke:

 

Frequenzwechsel


Ein Leben in Krieg und Frieden als Funker auf See

auf Bergungsschiffen und in Großer Linienfahrt im 20. Jahrhundert

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Band 38 - Band 38

Monica Maria Mieck:

 

Zauber der Erinnerung

heitere und besinnliche Kurzgeschichten

und lyrische Texte

reich sw bebildert

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Band 39 

Hein Bruns:

 

In Bilgen, Bars und Betten


Roman eines Seefahrers aus den 1960er Jahren

in dieser gelben maritimen Reihe neu aufgelegt

kartoniert

Preis: 13,90

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  Band 40

Heinz Rehn:

 

von Klütenewern und Kanalsteurern


Hoch- und plattdeutsche maritime Texte

Neuauflage

13,90 €  - Bestellungen -

 

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  Band 41

Klaus Perschke - 1 -

Vor dem Mast

1951 - 1956

nach Skandinavien und Afrika

Ein Nautiker erzählt vom Beginn seiner Seefahrt

 

 

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  Band 42

 Klaus Perschke - 2 -

Seefahrt 1956-58

Asienreisen vor dem Mast - Seefahrtschule Bremerhaven - Nautischer Wachoffizier - Reisen in die Karibik und nach Afrika

Ein Nautiker erzählt von seiner Seefahrt

Fortsetzung des Bandes 41

 

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 Band 43

Monica Maria Mieck:

Winterwunder

 

weihnachtliche Kurzgeschichten

und lyrische Texte

reich sw bebildert

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Band 44

Lothar Rüdiger:

Flarrow, der Chief 1

Ein Schiffsingenieur erzählt

Maschinen-Assi auf DDR-Logger und Ing-Assi auf MS BERLIN

 

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Band 45

Lothar Rüdiger:

Flarrow, der Chief 2

Ein Schiffsingenieur erzählt

Fortsetzung des Bandes 44

Flarrow als Wachingenieur

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Band 46

Lothar Rüdiger:

Flarrow, der Chief 3

Ein Schiffsingenieur erzählt

Fortsetzung des Bandes 44 + 45

Flarrow als Chief

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Band 47

Seefahrtserinnerungen

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Ehemalige Seeleute erzählen

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Meine Bücher der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" über Seeleute und Diakone sind über den Buchhandel  oder besser direkt bei mir als dem Herausgeber zu beziehen, bei mir in Deutschland portofrei (Auslandsporto:  ab 2,70 € )

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Ab und an werde ich für  zwei bis drei Wochen verreist und dann, wenn überhaupt, nur per eMail:   Kontakt  via InternetCafé erreichbar sein!


Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die Titel auch vorrätig:

HanseNautic GmbH, Schifffahrtsbuchhandlung, ex Eckardt & Messtorff, Herrengraben 31, 20459 Hamburg,  Tel.: 040-374842-0 begin_of_the_skype_highlighting              040-374842-0      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-374842-0 begin_of_the_skype_highlighting              040-374842-0      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-374842-0      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-374842-0      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-374842-0      end_of_the_skype_highlighting      end_of_the_skype_highlighting,  www.HanseNautic.de

WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240 begin_of_the_skype_highlighting              040-343240 begin_of_the_skype_highlighting              040-343240      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-343240      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-343240      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-343240      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              040-343240      end_of_the_skype_highlighting      end_of_the_skype_highlighting.

Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de

Ansonsten, auch über ISDN über Buchhandlungen, in der Regel nur über mich bestellbar.


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